Mittwoch, 8. August 2018

Schweißeskälte


Nun, ich erwarte mir in so einem heißen Sommer ohnehin nicht sehr viel Geist und Esprit, schon gar nicht aus  gewissen klimatisierten Räumen eines bestimmten Zwei Zimmer Appartements.
Aber heute bin ich dann doch wiederum verblüfft worden:


Edith Stein möge Europa „vor der Eiseskälte schützen“
                           Quelle


Edith Stein möge Europa schützen, wovor auch immer.
Aber vor allem sollte Edith Stein davor geschützt werden, als populistisches Hilfsmittel für linke Ideologien mißbraucht zu werden.
Edith Stein wurde von den Nazis verfolgt und ermordet weil sie Jüdin und konvertierte Christin und Karmeliterin war.
Sie war eine Märtyrerin.
Edith Stein gar mit jenen Glücksrittern auf eine Stufe zu stellen, die Unsummen an Schlepper bezahlen, um dann nach Europa verfrachtet zu werden und hier den Herrgott mehr oder weniger einen guten Mann sein lassen, ist unverfroren, dumm, polemisch, dreist und infam zugleich.
In den Räumlichkeiten jenes Hotels im Herzen des Vatikans sollte man gelegentlich einmal das Augenmerk auf die “schwarze Axt”  lenken  und außerdem rechtzeitig verhindern, daß trotz der Hitze immer wieder so ein geschmolzener- äh geschmalzener Blödsinn in die Welt hinausposaunt wird.
Das schweißkalte Europa beherbergt so viele Glücksritter wie kein anderer Kontinent und es kocht und brodelt derzeit nicht nur das meteorologische Klima sondern auch die Gesellschaft, der man -aus welchen Gründen auch immer- einzureden versucht, daß sie immer noch nicht genug für die Entvölkerung Afrikas und für die Entchristlichung Europas aufgewendet hätte.