Montag, 4. Juni 2018

Vorpreschende Ökumene



Bumm!
Nix da mit deutschem Sonderweg und eucharistischer Sättigung für alle.
Vorläufig wenigstens; denn wie man seit 2013 schon des öfteren gesehen hat, heißt es manchmal so und kommt dann doch wieder anders.
Aber heute wurden jene, denen die Verwässerung des Katholischen zugunsten des Lutherischen nicht schnell genug gehen kann vorerst einmal auf die ganz franziskopontifikale Art zurecht gewiesen:

Man solle nicht ungestüm vorpreschen!
Das nimmt der gestandene Lutheraner naturgemäß nicht einfach so hin und entgegnet:
»…Landesbischof Ulrich sagte dazu laut Redemanuskript, das Reformationsgedenken habe Impulse freigesetzt, "die für uns unumkehrbar sind". Ulrich sprach sich für konkrete weitere Schritte aus. "Wir müssen entschlossen und verantwortungsvoll auf dem Weg zur vollen Gemeinschaft weitergehen, damit die Freude und Hoffnung nach 2017 nicht in Frustration und Enttäuschung umschlägt."….«  Quelle Domradio

Ich entsinne mich an einen Blogbeitrag meinerseits aus dem Jahr 2011, als man seitens der Lutheraner und deren unterstützenden Medien bereits in Frustration und Enttäuschung und womöglich gar in tiefe Depression verfallen war, weil der damalige Pontifex Benedikt XVI.  bereits klar zum Ausdruck gebracht hatte, was möglich ist und was eben nicht möglich ist.
Ich fürchte die Unkenntnis des Gottesvolks und die daraus resultierende aber bereits gängige falsche Meinung, welche nun von Deutschland aus zur allgemein gültigen Regel gemacht werden sollte, ist in diesen wenigen Jahren noch gravierender geworden und hat offenbar sowohl den katholischen Klerus bis hinauf zu einigen (deutschen) Bischöfen und Kardinälen als auch das evangelische Pastorentum hingerissen. Anders läßt sich das abstruse Ansinnen einer deutschen Bischofskonferenz(!) zur sogenannten eucharistischen Handreichung nicht erklären.
Und so kann ich nur mit den Worten von damals wiederholen:

»….Man erweist dem Miteinander zwischen Protestanten und Katholiken keinen guten Dienst, indem man sich ständig am “gemeinsamen Abendmahl” festbeißt und dann auch noch die gravierenden Unterschiede zu verwässern trachtet.
Das (gemeinsame) Abendmahl in der Form, wie es die Protestanten zelebrieren, hindert naturgemäß niemanden, daran teilzunehmen. Man glaubt dort zwar an die Präsenz des Herrn während des "Abendmahls" doch Brot und Wein sind eben bloß Brot und Wein.
Die röm. katholische Eucharistiefeier hingegen kann und darf - abgesehen vom erforderlichen Gnadenstand,-  einzig und alleine jenen vorbehalten bleiben, die auch wirklich aus ganzem Herzen daran glauben, daß Jesu Fleisch und Blut  durch die Wandlung in Form von Brot und Wein  - mysterium fidei- anwesend ist.
So einfach ist die Sache und wenn man das weiß, braucht man auch nicht enttäuscht zu sein.«



Anbetung


1 Kommentar:

  1. "Wir vertrauen darauf, dass die deutsche Ortskirche einmütig eine seelsorgerlich umsichtige sowie vor der katholischen Lehre verantwortbare Lösung findet."

    Na ja, die Lösung haben wir bereits. Das ständige Suchen danach ist einfach nur nervend und sowas von unproduktiv.

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