Montag, 12. März 2018

Mackie Mohammed Messer



Heute morgen 05.59.
Der Wecker läutet, eigentlich piepst er, und ich schalte den Radio an, um die Nachrichten zu hören.
Und ich höre von einem Österreicher, welcher vor der iranischen Residenz von einem Soldaten erschossen wurde, nachdem er zuvor den Soldaten mit einem Messer angegriffen hat. Gott sei Dank, hat der Soldat eine spezielle Weste zur Abwehr von Stichverletzungen getragen.
Auweia – denke ich schlaftrunken und frage mich, was da schon wieder los ist.
Psychische Störung, verwirrt, ein Nazi?

1 Stunde später, im Ö1 Journal ist von einem Mann mit österreichischer Staatsbürgerschaft die Rede und daß das Motiv der Tat völlig unklar sei.

Eine weitere Stunde später ist der Angreifer mit dem Messer nur noch ein Mann.

Zu Mittag höre ich nun:

»…Bei dem Angreifer handle es sich um den 26-jährigen Mohamed E., ein gebürtiger Österreicher mit familiären Wurzeln in Ägypten, sagte Polizeisprecher Harald Sörös. Das Einsatzkommando Cobra und Ermittler des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) führten die Durchsuchung im Bezirk Penzing durch, so Sörös. Der Mann soll dort mit seinen Eltern bzw. seiner Mutter gelebt haben. Die Identifizierung dürfte nicht schwer gewesen sein, hatte der Angreifer doch seinen österreichischen Pass dabei….«  

Quelle


Im Laufe eines Vormittags erlebt man die anscheinend ganz normale (journalistische) Metamorphose eines gestandenen ausländerfeindlichen Tiroler Seppls oder Franzls zu einem austroägyptischen Mohammed, welcher vermutlich aufgrund psychischer Verwirrung oder vielleicht auch bloß aus schlechter Laune heraus ( alles schon dagewesen!)  zu seinem stets griffbereiten Messer gegriffen hat.

Bei allem Verständnis für pychisch verwirrte und traumatisierte Österreicher und solchen, die es noch werden wollen, doch warum wird in letzter Zeit derart viel herumgemessert, wie sonst nur in 3 Groschen Opern oder Edgar Wallace Krimis?


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