Sonntag, 18. Februar 2018

Zwei Berichte….




….über den wachsenden Antisemitismus sind mir in den letzten 24 Stunden aufgefallen.
Sie erstaunen mich nicht wirklich, weil sie dem entsprechen, was viele schon längst wissen, aber nicht (mehr) zu sagen wagen.

Der erste Bericht war ein Interview mit dem bewundernswerten Marko Feingold im Stern , wo er u.a. folgendes erzählt:


»Stimmt es, dass Sie sich wünschen, Ihren 105. Geburtstag mit Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Strache zu feiern, also ausgerechnet den Spitzen der rechtskonservativen Regierung?

Ja, weil ich glaube, ich kann auf sie einwirken. Der Strache hat schon halb zugesagt. Die antisemitischeren Politiker habe ich in der SPÖ erlebt. Dieser Renner war fürchterlich, der hat den Leuten versprochen, dass sie nichts zurückgeben müssen. Ich war selbst Funktionär dieser Partei und habe es erlebt. Das schlimmste war Folgendes: Sie haben mich überredet, mit meinem Modegeschäft in einer Parteizeitung zu inserieren, dann wurde intrigiert, und es wurde nicht abgedruckt. Als ich mich beschwerte, hieß es: Saujud, schleich Dich. Bei den Sozialisten! Dabei waren es Juden, die die SPÖ gegründet hatten. Das war in den Fünfzigern, seitdem war ich raus aus der Partei. Selbst der Kreisky, ein Jude, hat sich mit Simon Wiesenthal öffentlich angelegt – das war ein großer Fehler. Ich bin erst vor kurzem wieder Mitglied geworden, Ehrenmitglied.

Was halten Sie vom aktuellen Bundeskanzler?

Ich halte sehr viel von Sebastian Kurz. Ich habe immer den Eindruck gehabt, er will sich nicht bloß sympathisch machen, sondern geht wirklich aus Überzeugung auf Juden zu. Schon als Außenminister hat er uns an den jüdischen Feiertagen eingeladen. Als ich im Parlament eine Rede gehalten habe, war er der erste der mir gratuliert hat….«   weiterlesen



Und der zweite Bericht ist hier auf journalistenwatch zu finden und er macht mich abwechselnd wütend und traurig, weil er die Perfidie unserer politisch korrekten Politik in Europa und deren tragische Konsequenzen bestätigt.


»….„Frankreich ohne Juden wird nicht mehr Frankreich sein“ sagte der ehemalige Premierminister Manuel Valls. Die Bedrohung komme weniger von „rechts“, die Hauptzahl der Angriffe gehe von der muslimischen Bevölkerung aus, wusste er auch zu berichten. Valls sah daraufhin sich massiven Angriffen ausgesetzt. Muslimische Webseiten bezeichneten ihn als „Agenten der jüdischen Lobby“ und „Rassisten“ , selbst aus den Reihen seiner eigenen Partei wurde Kritik laut. Er habe eine jüdische Ehefrau und stehe daher unter Einfluss, so der ehemalige Außenminister Roland Dumas.

In Frankreich über den Zusammenhang von Islam und Antisemitismus zu sprechen ist gefährlich, für einen Politiker ist es beruflicher Selbstmord. Die Regeln der politischen Korrektheit werden von keiner Seite des Parteienspektrums geschweige denn von den Medien überschritten. Der wachsende Anteil an Muslimen ist für Parteien wichtig bei Wahlen.

In Frankreich gibt es mittlerweile 600 sogenannte No-Go-Zonen. Unruhen können jederzeit ausbrechen. In den letzten wurden mehr als 500 Menschen von islamischen Terroristen getötet oder verstümmelt.

Die neu angekommenen Muslime aus afrikanischen Ländern haben regelrechte Slums entstehen lassen, die völlig außerhalb der Kontrolle der Polizei sind.

Antisemitische Bücher und Propagandareden von radikalen islamischen Predigern werden in französischen Buchhandlungen frei angeboten…..«  weiterlesen



Während also viele unserer gewählter Volksvertreter emsigst bemüht sind, den o.e. muslimischen Wähleranteil auf ein für sie profitables Niveau zu heben, vergrößern sich, wie uns die aktuelle Situation in Frankreich eindrucksvoll zeigt, in gleichem Ausmaß dazu Antisemitismus und eine Art muslimische Anarchie, was in diesem Fall soviel heißt, daß man die Gesetze des Staates in welchem man sich aufhält ignoriert und seine eigenen Strukturen und Rechtsauffassungen lebt und zu etablieren beginnt.
Meines Erachtens ist es nichts anderes als staatlich geduldete(!) Staatsverweigerung, die da derzeit in Europa blüht und gedeiht, während man sich von linker Seite immer todesmutiger in einen (Schein)Kampf gegen ein geradezu  lächerlich anmutendes, weil ja eigens selbst als solches definiertes, Häufchen Rechts wirft.

Da lese ich also heute das Interview von Marko Feingold, der mit seinen fast schon 105 Jahren lapidar meint, nie einen Glauben an die Menschheit gehabt zu haben und sehe wie Frankreich schon um einige Stufen weiter ist, als z.B. Österreich.
Und ich kann ihm, dem weisen alten Herren, nur zustimmen:

 
Den Glauben an eine derart verblödete Menschheit zu haben, wäre völlig meschugge.


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