Dienstag, 14. November 2017

Was “Kirche” nicht alles….




….ist, bewirkt und bestärkt, denkt und macht und überhaupt konnte ich heute morgen auf Radio Vatikan und ebendort  via Bischof Manfred Scheuer erfahren:


Neues Wir Gefühl Kirche



»…Das Engagement für Flüchtlinge hat in Österreich das Gemeinschaftsgefühl in der Kirche gestärkt. Das sagte der Linzer Bischof Manfred Scheuer in einem Vortrag vor 200 diözesane Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auf das Projekt „Zukunftsweg" der Kirche in Oberösterreich vorbereiten. Scheuer rief sie dazu auf, „Kirche nicht engstirnig, nicht von Angst besetzt, nicht administrativ fixiert zu denken". Kirche weit zu denken müsse mit einer Suche verbunden sein, betonte der Bischof: „Wir müssen uns fragen: Wozu sind wir gut? Was ist unser Auftrag?" Dabei zeigte sich Scheuer überzeugt, dass die Kirche in Oberösterreich einen guten Weg gehen werde, „weil gute Wurzeln vorhanden sind"….«



Dieses “Kirche”,  von besonders aufgeschlossenen und engagierten Mitwirkenden meist ohne Artikel und auch ohne jeden göttlichen Zusatz, also nicht vielleicht “die heilige katholische Kirche” – zu der wir uns in jeder Heiligen Messe seit Jahrhunderten im Credo  bekennen, hat also nun in Österreich durch das Engagement für Flüchlinge/Migranten endlich jenes ominöse Gemeinschaftsgefühl, dieses “Wir-Gefühl” ( das klingt wie diese haarsträubende Toffife Werbung vergangener Zeiten : “mit Toffife sind wir einfach zusammener” –  der Flüchtling/Migrant ersetzt die Süßware? ) in der Kirche gebracht, also nicht der gemeinsame Glaube an Gott, Jesus Christus und den Hl. Geist, ja nicht einmal der Papst (!)?


“Projekt Zukunftsweg Österreich” - wenn ich mir derlei Botschaften österreichischer Bischöfe und ihrer dazugehörigen Pastoralbeamtinnen auf der Zunge zergehen lasse, dann bekomme ich immer mehr den Eindruck, daß die Una Sancta nun tatsächlich in eine x-beliebige Wohlfahrtsorganisation abgeglitten ist und ganz offiziell zum Betätigungsfeld realitätsverweigernder, helfersyndromischer Gelegenheitssozialarbeiter mutieren soll:

Möglichst nah am Menschen und möglichst weit weg von störender Verkündigung, Gebet und Katechismus. 

Allein – von derlei Projekten und Organisationen gäbe es ausreichend und weitaus professionellere…


Kommentare:

  1. „Wir müssen uns fragen: Wozu sind wir gut? Was ist unser Auftrag?"

    Ein Bischof fragt sich selbst, was sein Auftrag ist. Sollte das nicht vor der Weihe erfolgen?

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    1. Sie haben vollkommen recht, Herr Franken. Aber das sind die Ergebnisse der Pastoral der 1970erff: Sind wir nicht alle Suchende? Sind wir nicht alle irgendwie auf dem Weg?

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    2. @laurenz
      Wie oft muß ich das noch sagen: Solche Sätze immer mit "ein Stück weit"!

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