Donnerstag, 26. Oktober 2017

Fahne hoch für Österreich!



Ich erinnere mich noch gut an meine Volksschulzeit Ende der1960-iger, Anfang 1970-iger Jahre in Mülln.
Diese (alte) Volksschule war übrigens eine der schönsten in Salzburg, am Fuß des Mönchsberges gelegen, welcher winters wie sommers für schulsportliche Aktivitäten genutzt wurde, mit Katecheten der Benediktiner und einem gut 30-minütigen Schulweg, der zu Fuß bewältigt werden mußte und niemand, weder Mädchen noch Buben gerieten auf diesem Schulweg in irgendwelche Gefahren. Interessanterweise dauerte der Weg nach Hause immer länger als der Weg zur Schule, aber wir fanden immer heim, ohne NAVI im SUV, der vor der Schule samt Mutter protzig wartete und ohne Urgenzanrufe via Handy.
Im Herbst war es immer besonders schön nach Hause zu gehen.
Entlang meines Schulweges gab es viele Bäume, von denen allerlei Sammlergut fiel, Blätter Nüsse, Kastanien, Eicheln- alles wichtige und schöne Dinge, die mandoch nicht einfach so liegen lassen konnte. Und natürlich wurde manchmal am Nachhauseweg auch gespielt. Ob nun Räuber und Gendarm, Fangen oder Indianer – diese ganzen mittlerweile politisch unkorrekt gewordenen Spiele.
Ein Spiel wurde besonders gerne um den österreichischen Nationalfeiertag herum gespielt,  es hieß  Fahne hoch für Österreich .
Ich erinnere mich noch gut, daß es interessanterweise sowohl die Mädchen als auch die Buben spielten, obwohl die Mädchen immer die Fahne bereitstellen mußten.
Damals fing es gerade erst an, daß auch Mädchen immer öfter Hosen anzogen aber ich weiß nicht ob das mit dem Spiel zusammenhing.
Ja, damals, da bastelten wir zum österreichischen Nationalfeiertag im Handarbeitsunterricht kleine österreichische Fahnen, wir lernten eifrig die österreichische Nationalhymne und wir durften stolz auf Begriffe wie Heimat/ Nationalität u.s.w. sein, ohne Gefahr zu laufen in die Naziecke gestellt zu werden.
Wir wußten damals aber auch nicht, daß sich die echten Nazis v.a. dank der SPÖ längst wieder etabliert hatten. Die Studentenunruhen waren weit weg in Wien und man hatte viel mehr Angst vor Hippies und Haschisch sowie vor den Russen und der Bedrohung durch den kalten Krieg.
Würden wir Kinder von damals heute leben, wären wir mit unseren Spielen von damals schon längst wegen Sexismus, Rassismus und was weiß ich noch wieviel anderen Ismen beim (Schul)Psychologen in Behandlung und müßten vermutlich alle mögliche Tabletten einnehmen und Therapien machen, um die schwierige Volksschulzeit zu überstehen.
Fahne hoch für Österreich  - ich frage mich, wie dieses Spiel in  einer typischen heutigen Volksschule, mit einem Anteil österreichischer Schüler von  unter 10%  wohl aussehen würde und welche Konsequenzen es hätte.
Nationalfeiertag in Österreich 2017, wo man von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die seit Monaten mit ihren getunten Mopeds eine Siedlung terrorisieren als Scheißösterreicher tituliert wird, wo man aus Rücksichtnahme auf die religiösen Gefühle ebendieser, die eigenen (religiösen) Feste in den Hintergrund stellt und verwässert und wo man nur noch als gegendertes, politisch korrektes, linksgrünes Zwitterwesen eine Chance zur eigenen Verwirklichung zu haben scheint. 

  • Oh Du mein Österreich – politisch inkorrekt
  • Heimat – politisch inkorrekt
  • Nation – politisch inkorrekt
  • Vaterland – politisch inkorrekt
  • Österreicher – politisch inkorrekt
  • Fahne – politisch inkorrekt
  • Nationalhymne mit Originaltext – politisch inkorrekt

Wäre nicht das mit der immerwährenden Neutralität – ich wüßte nicht, was man heute noch feiern sollte, obwohl, wenn ich mir die letzten Jahre so ansehe, ist es um die Neutralität auch nicht mehr gut bestellt.
Also dann, feiern wir heute, am 26. Oktober 2017,  so gut es geht, einen politisch korrekten, nationalneutralen Feiertag

Mülln 2015-11-15 026
Müllner Kirche



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