Samstag, 14. Oktober 2017

Da bin ich wieder! (1)




Diesmal hat es etwas länger gedauert, bis ich mich aufraffen konnte, etwas über meine Romreise zu posten.

Dieses Twitter macht Blogger schon Konkurrenz, weil man spontane Eindrücke gleich einmal ins web zwitschern kann, wenngleich das öffentliche römische WiFi zu einer wahren Exerzitie christlicher Geduld wird, sobald man bei durchschnittlich nur 64 bps die Herausforderung annimmt, einen Fototweet abzusetzen.
Aber nun bin ich wieder da und habe für meine Leser eine kleine Auswahl von Fotos parat.
(Zum Betrachten der Fotos in der Lightbox in ein Bild klicken)






Traurig mußte ich zur Kenntnis nehmen, daß die Bernini Brunnen auf der Piazza San Pietro noch immer nicht in Betrieb sind, sondern diese plakative Aktion weiterläuft und das ohnehin zirkulierende, recyclte Wasser den Besuchern des Gesamtkunstwerkes verwehrt wird - sowohl was den visuellen als auch den akustischen Eindruck betrifft; denn sobald man durch die Kolonnaden hindurch kam, konnte man die Wasserfontanen nicht nur sehen sondern auch hören.  Und wenn wir schon bei plakativen  Wassersparaktionen sind - die tägliche morgendliche Reinigung der Kolonnaden von Fäkalien und anderen Hinterlassenschaften allnächtlicher Wegelagerer und dergleichen braucht wohl soviel Wasser, wie beide Brunnen in mehreren Monaten nicht verbrauchen können.

Was Gesamtkunstwerke betrifft, frage ich mich auch, wie lange man diese häßliche Kiste noch stehen läßt:




Wie dem auch sei, es wird auch am frühen Morgen immer mehr zur Geduldsprobe, eine Hl. Messe in San Pietro besuchen zu können.





Bereits um 08.00 Uhr ist es ein weiter Weg zum Gottesdienst. Immerhin hat man dann Zeit, das eine oder andere Foto zu machen, aber auch da fehlt eben allenthalben das Wasser....








Was solls, scheinen sich alle zu denken...













Nach der Beichte gab es zwei Bildchen und es war, als hätte es der Beichtvater geahnt....





Das wichtigste an diesem ersten römischen Tag war nun also erledigt und man konnte sich somit entspanntem Spazieren durch römische Gassen und zahlreichen Abstechern in andere römische Kirchen und Basiliken widmen, wobei es auch hier immer wieder alljährliche Fixpunkte gibt, z. B.:

Santa Maria sopra Minerva












Und wohin mich meine müden Beine auch tragen, irgendwann lande ich immer wieder da:





Und zwischendurch findet man dann doch noch einen stilvollen Brunnen, der einem durstigen Bellfrell Wasser spendet.






Ein Tag in Rom vergeht immer wahnsinnig schnell und leider muß man immer öfter an Sicherheitsschleusen, Soldaten, Scannern und allen möglichen Absperrungen vorbei, weil uns unsere Brüder eben doch nicht so lieben, wie wir Naivlinge ihnen das in unserer grenzenlosen Nächstenliebe immer wieder andichten....





Am ersten Tag in Rom, nach der gemeinsamen täglichen eucharistischen Anbetung und Vesper mit den Schwestern meiner Unterkunft,  stehen wir dann alle vor dem Fenster und staunen über la luna -





  - der tatsächlich so groß und so orange  über den Bergen aufgegangen ist.





Das war mein erster römischer Tag im Marienmonat Oktober 2017.
Fortsetzung folgt.




Kommentare:

  1. Gibt´s ein Bild aus SMsopraMinerva mit dem Aquinaten in der Verkündigung?

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    1. Gibts bei mir, mit und ohne Wasserzeichen, in geringer oder höherer Auflösung. lg

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    2. Oh Danke, lieber Sacerdos! Ich weiß nämlich nicht, ob ich das unter meinen vielen Fotos so schnell gefunden hätte!

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  2. Wie gut, daß es keinen funktionierenden Link gibt!

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