Donnerstag, 11. Mai 2017

Wieder da?



Ja , das frage ich mich, ob ich wirklich schon wieder ganz da bin. Zu beeindruckt bin ich jedesmal, wenn ich von Rom zurückkomme, als daß ich auch in Gedanken sofort wieder in den Salzburger Alltag eintauchen könnte. Zu oft denke ich heute vor einer Woche war das und das und in der Tat ist es auch so, daß ich mir schon wieder Gedanken für meine nächste Romreise mache.
Was ich alles gesehen und gemacht habe, muß erst nachwirken.
Eines sei gesagt, Rom gleicht mittlerweile einer Festung, mit Militär und Polizei vor jeder Kirche, an jeder Straßenecke, man kann in keine Basilica ohne Sicherheitsschleusen hinein und gleichzeitig sind soviel illegale Straßenhändler, Bettler und Obdachlose rund um-  und auch auf- dem Petersplatz unterwegs, wie noch nie. Man könnte Rosenkränze und Selfiesticks im Minutentakt kaufen und man riecht in den immerhin relativ frisch renovierten Kolonnaden allerlei menschliche Ausscheidungsprodukte obwohl die päpstliche Barmherzigkeit Toiletten und neuerdings sogar einen Waschsalon hat einrichten lassen. Da war es gut, daß zur Zeit in der ewigen Stadt sowohl der Jasmin, die Rosen und allerlei anderes aufs allerschönste blühen und das pilgernde Bellfrell mit einem wunderbaren Duft betörten.


Jeden Morgen wurde ich vor meinem Zimmer von einem lustigen kleinen Papagei besucht,

Papagei 1

der sich die Entlaubung eines Strauches zum Ziel gemacht hatte – vermutlich, um damit seinem Nest in der benachbarten Palme eine gemütliche Atmosphäre zu verleihen.

Papagei2Zum Vergrößern in die Bilder klicken
Ich habe es beinahe geschafft die sieben Kirchen Wallfahrt zu gehen – es wurden schließlich nur fünf-, ich war zur Beichte und jeden Tag zur Messe in San Pietro, außer am Sonntag, da war ich in der chiesa nuova und am letzten Tag war ich so unvernünftig, nach der Kuppel auch noch zu Fuß auf den Gianicolo hinauf und hinunter zu marschieren und von dort wieder weiter – ich weiß nicht mehr wohin, aber es war schön.
Mein Knie fand es dann gestern weniger schön und so mußte ich zwangsweise etwas leiser treten – im wahrsten Sinn des Wortes.
Ich habe viele Fotos gemacht, leider einige irrtümlich gelöscht und nicht alle wiederherstellen können.
Doch ein paar erste fotografische Eindrücke will ich meinen Lesern, sofern sie mir in der letzten Woche nicht abhanden gekommen sind, präsentieren.

Frech schau

In San Giovanni Laterano

Engeleien San Giovanni

In San Pietro
Hand mit Lamm San Pietro


Kuppel gegen Abendlicht


Löwen in San Pietro

San Andrea della valle
Marienbild San Andreas della valle

Piazza navona

Obelisk Piazza Navona

San Paolo fuori le mure – dieser Riß sieht beängstigend aus.

Riß in St. Paul


Schlüsselhand

San Pietro

San Pietro Kreuz über



SChwerthand

In Santa Maria Aracoeli hat sich am Sonntag Morgen eine Taube verirrt…

Taube in Aracoeli

Und noch einmal San Pietro – über dem Eingang zur Sakristei

Über der Sakristei San Pietro

Das war’s fürs Erste. ich habe noch viele Fotos und Gedanken zu sortieren.
Fortsetzung folgt!

P.S.: Eins hab’ ich noch! Auch damit muß man in Rom zurechtkommen:

Hut


Da versteckt man sich lieber gleich, um nicht beim lachen erwischt zu werden!

Bellfrell zwischen Engelsflügel


Kommentare:

  1. Madonna mia - jetzt hast Du meinen Rom-Sehnsuchtsschmerz aber ganz schön angefeuert!! - Eh bene, damit muss man halt leben!
    Aber eins war mir neu: dass es DAS und nicht DER Bellfrell heißt !;-)??

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    1. Hahaha! Bei dem Möwenfedervieh ist eben nicht ersichtlich, ob DER oder DIE. Ecco - DAS Bellfrell und die geneigte Leserschaft kann sich ausmalen was sie will. Oder auf gut bayrisch: Wos Genauas woaß ma ned....
      ;-)

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