Mittwoch, 24. Mai 2017

Und danach?

 

Es gehört mittlerweile zum postterroristischen Alltag:

Danach kommt das ewig gleiche schönreden, sich in den Sack lügen und der dumme jetzt erst recht Trotz, der bisher wirkungslos war und auch wirkungslos bleiben wird.
Irgendwann hat irgendwer behauptet, daß diese armen Terroristen, die allesamt ja mit dem Islam nichts zu tun haben, bis auf die Tatsache, daß sie frömmste Koranausleger sind und selbst immer wieder ihre Taten im Namen Allahs rechtfertigen, unsere Gesellschaft nur spalten, einschüchtern und verunsichern wollen. Die vielen gemeuchelten Toten sind also dann lediglich ein Kollateralschaden?

Großbritannien hat seine ohnehin hohe Terrorwarnstufe noch einmal erhöht, man wird also nun mehr Soldaten zielführend im eigenen Land einsetzen können.
Der Manchester Attentäter war, wie mittlerweile auch schon üblich, den Behörden bekannt und - hört hört-  religiös ! Sowohl er als auch seine Eltern, die wieder nach Nordafrika zurückgekehrt sind, haben regelmäßig eine Moschee in Manchester besucht.

 

Salman Abedi Manchester Attentäter

»…Der Vater und einer seiner Brüder namens Ismail hätten sich stark in der Gemeindearbeit der Didsbury-Moschee engagiert, berichtete ein Geistlicher. Wahrscheinlich habe auch Salman Abedi die Moschee besucht – er könne sich jedoch daran nicht erinnern, sagte der Mann….«

Quelle


 

 

 

Und hier beginnt nun die große Rafinesse, dieser doch so offen demonstrierten Religiosität eines islamischen Attentäters die dazugehörige Religion abzusprechen; denn seit Jahren wird uns von allen Beteiligten(!) eingbläut, daß derlei Greueltaten nichts mit dem Islam zu tun hätten, sondern:

Er hat sich radikalisiert!

Man weiß zwar weder wo noch durch wen, aber daß er sich nach 22 Jahren Leben in Großbritannien, einer weltoffenen, bunten, multikulturellen und liberalen Gesellschaft radikalisiert hat, ist die zwingend logische, einzige, politisch korrekte Erklärung dafür, daß ein junger gläubiger Moscheebesucher aus Manchester 22 Menschen getötet und über 50 schwer verletzt hat.

Ich finde es wirklich schade, daß nie einer dieser Terroristen überlebt, könnte er uns doch dann genau erklären, wie es zu seiner Radikalisierung kam, warum seine Tat nichts mit dem Islam zu tun hatte und vor allem, was unsere Gesellschaft falsch gemacht hat, als sie ihm, bzw. seiner Familie Asyl und Unterstützung gewährleistet und ihm ein freies Leben in Europa ermöglicht hatte.

Wieviele dieser Gesellschaftsspaltungen samt Kollateralschäden werden wir wohl noch über uns ergehen lassen müssen, bis wir endlich die richtigen Maßnahmen gegen derlei Radikalisierungen ( seien es nun  spontane oder von längerer Hand ablaufende) gefunden haben?


Daily News


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