Samstag, 4. März 2017

Gestern….




…war es wieder so weit:
Erster Freitag in der Fastenzeit und dazu noch traumhaftes Frühlingswetter in Salzburg.
Der Föhn macht es möglich.

Gebirgsblick

Gestern pflegten wir wieder unseren liebgewordenen Brauch, an den Freitagen der Fastenzeit auf den Mönchsberg zu gehen und von oben zur neunten Stunde den Kirchenglocken der Stadt zu lauschen.

Der Weg hinauf bringt einen schon ein wenig außer Atem aber der Blick in einen Garten -

kreuz im Mönchsberggarten

-oder hinauf in Strauch oder Baum gibt  den Blick auf mehr-

versteckte Meise

-oder weniger verstecktes Federvieh frei.
Specht 2Specht 1

Und wenn man dann kurz vor 15.00 Uhr quasi fußfrei vor dem schönsten Blick hinunter zur Stadt
und hinauf zur Festung Hohensalzburg steht,
Vor dem Läuten 1


Festung

sich wundert, daß niemand auf der schönsten Dachterrasse Salzburgs mit exklusivem Marienblick sitzt,

Terrasse mit Marienblick

-beginnen unter dem Dirigat des himmlischen Königs fast alle Glocken der Stadt Salzburg zu läuten.

Jesusblick


Da steht das Bellfrell also an den Freitagen in der Fastenzeit und ist  demütig dankbar für alles was war und was noch kommen möge.
Und unten in der Stadt geht das Treiben munter weiter, fast keiner hat das Läuten der Glocken gehört, noch weniger wissen um deren Bedeutung.
Wenn ich in der Fastenzeit die Botschaft vom Teilen des Brotes mit den Hungrigen höre, dann ist das in unseren Breiten wohl nicht mehr das Teilen von Essen an eine übersättigte Wohlstandsgesellschaft. Es ist doch viel eher der Leib Christi, dessen diese Gesellschaft mehr denn je bedürftig ist.
Aber ausgerechnet ihn wollen sie nicht mehr haben sondern jagen rastlos den vielen falschen Propheten hinterher.

Treiben am Makartsteg





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