Freitag, 3. Februar 2017

Zu Besuch beim Sultan

 

 

 

Die (noch nicht ganz heilige) Mutter der Verfolgten war wieder einmal  zu Besuch beim Sultan und nahm wie beim letzten Mal auf einem schönen Stuhl, umrahmt von prächtigen und bilddominierenden türkischen Fahnen Platz. 

 

Merkel und Erdogan Stühle einfacher

In der deutschen Presse liest man dazu unter anderem:

 

»Die Kulisse war prächtig, transportierte aber eine unmissverständliche Botschaft. Als Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag nach einem mehr als zweistündigen Gespräch in Erdogans Palast in Ankara die Presse empfingen, saßen sie auf mit weißer Seide bespannten Sesseln vor dem sternengeschmückten Siegel des türkischen Präsidialamts. Hinter beiden Politikern stand jeweils eine Fahne – und zwar je eine türkische: Die deutsche Flagge fehlte. Nur auf einem Tischchen war eine kleine Bundesfahne zu sehen….«
Quelle

 

Ja, “prächtig” – aber

M O M E N T!!!


Das war doch schon einmal prächtiger, wenn ich mich recht erinnere!

Aaaah! Ja!

 

 

Merkel Erdogan Stühle 

Ich hab’s gewußt
Das sah doch damals um einiges prächtiger und goldiger aus, also nicht nur, weil man da noch dieses Dings in  schwarzrotgold auf dem Tisch geduldet hat, sondern auch der ganze andere sultansmäßige, rotgüldene Tand.

Jetzt frage ich mich, was ist da passiert?
Es gibt mehrere Möglichkeiten.

  • Der Sultan ist auf die deutsche Gönnerin und Beinahe Heilige nicht mehr so gut zu sprechen.
  • Der Sultan hat sich finanziell übernommen und mußte die güldenen Applikationen beim türkischen Versatzamt verscherbeln.
  • Der Sultan hatte die güldenen Prachtmöbel nur geliehen und mußte sie wieder zurückgeben.
  • Der Sultan wollte verhindern, daß ihm Angela Merkel etwas auf ihrer Blockflöte vorspielt.

 

Das wären die erstbesten  Erklärungen, die mir spontan eingefallen sind, wobei mir die erste natürlich am unwahrscheinlichsten erscheint.
Aber wir haben Fasching und daher – ein bißchen Spaß muß sein, wenngleich ….

 

 

 

Aber jetzt im Ernst!
Der deutsche Regierungssprecher hat der Welt gestern via Twitter ( in Worten: VIA TWITTER! Also wie jener us-amerikanische Gottseibeiuns, dessen Name nicht genannt werden darf) folgendes mitgeteilt:

 

 

 

 

DAS kommt jetzt aber schon irgendwie knallhart, so mitten im Karneval, den die Deutschen doch so sehr lieben; denn das bedeutet ja nun doch einiges an Rücknahme deutscher Gepflogenheiten (wir wollen sie bewußt nicht Werte nennen, um die Dialogbereitschaft nicht zu gefährden).
Und wie sollen denn bitte Muslime in Deutschland  frank und frei Sharia und Kinderehe  leben können, solange ihnen der Staat ständig Steine auf den Weg wirft, was ich zudem in Bezug auf Sharia  für grob fahrlässig halte.
Aber es handelt sich wohl um ein erforderliches  Zugeständnis, nachdem der Sultan doch gestern gezwungen war, der Mutter aller Verfolgten eine kleine Lektion punkto Islam zu erteilen:

 

»…Er kritisierte Merkel allerdings für die Verwendung des Begriffs "islamistischer Terrorismus". "Islamistischer Terror ist ein Ausdruck, den wir sehr bedauern, denn Terror ist nicht vereinbar mit dem Islam, denn Islam bedeutet Friede", sagte Recep Tayyip Erdogan. "Als muslimischer Staatspräsident akzeptiere ich das nicht." Merkel hatte zuvor gesagt, sie habe in ihrem Gespräch mit Erdogan eingehend über die "Fragen des Kampfes gegen den islamistischen Terrorismus, gegen jede Form des Terrorismus und auch den Terrorismus der PKK" gesprochen.

Nachdem Erdogan sie wegen ihrer Bemerkung zurechtgewiesen hatte, beeilte sich die Kanzlerin zu betonen, dass es wichtig sei, zwischen Islam und Islamismus sprachlich zu unterscheiden. Zugleich betonte sie, dass die Türken wissen sollten, dass die Muslime in Deutschland nicht nur geschätzt und geachtet würden, sondern die Bundesregierung auch eng mit ihnen gegen den Terrorismus kooperiere….«

Quelle

 

Ich denke, spätestens da wäre für die Kanzlerin der richtige Moment gewesen, zur CDU-Geheimwaffe, der Blockflöte, zu greifen und ein versöhnliches aber selbstbewußtes christliches Lied zu intonieren und gestern, am Tag Maria Lichtmeß, hätte das sogar noch eiinen ganz speziellen Reiz gehabt!

 

 

Video auf Youtube

 

EInmal mehr eine gute Chance verpatzt.
Heute ist die Kanzlerin auf Malta und unterstützt u.a. den Papst im Kampf gegen den Malteserorden, oder so ähnlich.


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