Montag, 6. Februar 2017

Was denn nu?

 

 

 

Innerhalb  nur einer Woche mutiert  eine
  Jubelmeldung über rückläufige Migrantenzahlen -

 

SN Migranten in Italien rückläufig

Quelle

 

 

zu einer Katastrophenmeldung über Flüchtlinge:

 

 

Ausgaben Rekordhoch Flüchtlinge Italien

Quelle

 

»…Italien rechnet weiter mit hohen Flüchtlingszahlen. Allein seit Mittwoch wurden 3.300 Migranten bei verschiedenen Einsätzen im Mittelmeer in Sicherheit gebracht. Seit Anfang 2017 haben über 7.000 Flüchtlinge bereits Italien erreicht. Hält dieser Trend weiter an, wird Italien 2017 wieder eine Rekordzahl an Migranten aufnehmen müssen. 181.000 Flüchtlinge hatten die Küsten Süditaliens im vergangenen Jahr erreicht….«

 

 

ausgaben-fuer-fluechtlingsversorgung-in-italien-auf-rekordhoch-41-68952454

Bildquelle

 

Abgesehen davon, daß man sich einmal darüber klar werden sollte, ob die im Artikel abgebildeten ausschließlich männlichen Schlauchbootfahrer nun Migranten, Flüchtlinge oder Werweißsonstwas sind, wäre es wohl endlich angebracht, nachzudenken, ob man weiter fortfahren will, unreflektiert die italienische Küstenwache sowie NGOs als Teilorganisation afrikanischer Schlepperbanden zu mißbrauchen und zu fördern.
Wer sich ständig darüber beklagt, daß Menschen im Mittelmeer ersaufen, sollte tunlichst damit aufhören, diese Menschen in der Gewißheit  zu unterstützen, sich für viel Geld in  Boote setzen zu müssen, um dann (zumeist unweit der libyschen Küste) von NGOs und Behörden professionell aufgesammelt und sicher nach Europa transportiert zu werden.

 

 

 


 

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