Dienstag, 7. Februar 2017

Und Tschüß Ehesakrament




So, das Ehesakrament hätten wir jetzt erst einmal so gut wie erledigt – im wahrsten SInn des Wortes.
Des Menschen Gewissen und sein persönlicher Friede mit Gott sind also jetzt ausschlaggebend dafür, daß wiederverheiratete Geschiedene die Hl. Kommunion empfangen dürfen.
Bloß frage ich mich, was an dieser Kommunion noch “heilig” sein soll?
Ganz abgesehen davon  - was ist der persönliche Friede mit Gott?
Daß ich in einem Gespräch mit meinem Schöpfer für mich selbst ein gutes Wort einlege und mich ganz friedlich selbst von der Sünde des Ehebruchs losspreche?
Wie wird denn hinkünftig eine kirchliche Eheschließung ablaufen?
“Bis daß der Tod euch scheidet” – das ist ja nun obsolet und kann eigentlich ruhigen Gewissens(!) gestrichen werden.
Ist es nicht so, daß nunmehr der eine Dominostein angestoßen wurde und eine ganze Reihe weiterer zum Fallen bringt?
Ein persönlicher Friede mit Gott – das ist ein ziemlich breit interpretierbarer Zustand, den man ja auf alle möglichen Sünden ausdehnen kann, die uns jetzt eventuell noch daran hindern, die Hl. Kommunion in unwürdigem Zustand zu empfangen.
Und von ganz oben kommt, nach getaner Arbeit, nach wie vor nichts als beharrliches Schweigen, während die ureigensten katholischen Grundfesten mehr und mehr vom Weltgeist korrodiert werden.
Also dann, laßt uns die unausgesprochenen neuen Formeln verinnerlichen:

Es prüfe nicht mehr, wer sich ewig bindet .
Was in der Kirche gebunden wurde, ist jede Trennung wert.
Was gehen mich meine Versprechen und Zusagen von gestern, morgen noch an?
Zeitgeist, wir huldigen dir!






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1 Kommentar:

  1. Es wäre zu wünschen, dass die Bischöfe in Deutschland meine Gewissensentscheidung keine Kirchensteuer mehr zu bezahlen, genauso respektieren.

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