Dienstag, 21. Februar 2017

Hl. Petrus Damiani



Man möchte meinen, daß sich im Lauf der Jahrhunderte vielleicht doch einiges zum Besseren wendet, aber nein. Es wird nicht besser sondern einfach nur anders: Zeitgerecht oder vielmehr zeitgeistig.
Betrachten wir doch einfach einmal eine Katechese, die Papst Benedikt XVI am 9. September 2009
über den Hl. Petrus Damiani gehalten hat, jener Heilige, dessen wir heute gedenken:


»…Das Idealbild der vom hl. Petrus Damiani veranschaulichten »heiligen Kirche« entspricht jedoch – wie er sehr wohl wußte – nicht der Wirklichkeit seiner Zeit. Deshalb scheut er sich nicht, den Zustand der in den Klöstern und unter dem Klerus bestehenden Korruption anzuprangern, vor allem aufgrund der Praxis, daß die Besetzung der kirchlichen Ämter durch die weltlichen Autoritäten erfolgte: Verschiedene Bischöfe und Äbte verhielten sich mehr wie Regierende der eigenen Untertanen denn als Seelenhirten. Nicht selten ließ ihr moralischer Lebenswandel viel zu wünschen übrig….«

Damalige weltliche Autoritäten waren Monarchen und Potentaten und heute?
Heute sorgen Geldmagnaten/Oligarchen für das Empor- und Weiterkommen weltlicher Autoritäten und ihre meinungsformenden Einflüsse via Medien manipulieren nicht zuletzt immer wieder auch höchste kirchliche Kreise.
Die Korruption ist aber heutzutage nicht mehr so plump, sich mit leicht nachweis- und nachvollziehbaren Geldflüssen zu begnügen, es geht vor allem darum, die letzten Bastionen der Moral, des Anstandes und eben des Glaubens zu Fall zu bringen. Wie könnte das besser gelingen, als die Heilige Kirche beharrlich von innen heraus zu zersetzen und sie dabei auch noch glauben machen, es wäre eine längst fällige Anpassung an die Anforderungen der Zeit?




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