Dienstag, 17. Januar 2017

Und es ist keine Satire!



Und immer wenn man meint, blöder, gehäßiger, selbstverliebter, eitler und selbstgerechter geht’s nicht mehr, ja dann kommt ein deutscher Journalist und beweist prompt das Gegenteil.
So geschehen gestern bei einem Kommentar der Tagesthemen  - Lieblingsthema Trumbashing- in leibhaftiger Gestalt einer mir bis dato unbekannten älteren Dame, die mich aber irgendwie an Herrn Bröseke, den Damenfriseur erinnert hat.
Da saß sie also an ihrem öffentlich gerechten  linken rechtlichen Tischchen, die nette Frau Sonia Seymour Mikich, im adretten, hochgeschlossenen Outfit und leicht abgewandeltem Brösekehaarstyling, plauderte im Tonfall einer fröhlichen Kartenspielrunde eines Damenkränzchens irgendwo in Deutschland über den nunmehr Leibhaftigen aus Amerika und war bei dem von ihr verwendeten Ausdruck “verbale Erektionen” sichtlich selbst höchst erregt und befriedigt.


Sonia Seymour Mikich

»Bleiben wir nicht bei den Schlagzeilen stehen: Strafzölle für deutsche Autos, NATO obsolet, Brexit prima, Merkels Flüchtlingspolitik katastrophal. Nein, wer das ganze Interview liest, erlebt Widersprüche, Angeberei, verbale Erektionen und eine Gedankentiefe von höchstens 140 Zeichen. Halbwertszeit: ein Tag.
Das waren nicht Positionen eines Politikers, sondern die Selbstverliebtheit eines Narzissten von altrömischer Größe, eines Egomanen aus einem Comic. So ungefähr die Kreuzung aus Nero und Dagobert Duck….«
 
 





Video bei den Tagesthemen


Es ist doch wirklich schön, daß der WDR so unverblümt und schonunglos seinen Zuschauern zeigt, was er von seinen Gebührenzahlern hält und wie locker man in Zeiten wie diesen auf jeglichen Qualitätsjournalismus sowie Objektivität pfeifen kann, gell?



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