Donnerstag, 5. Januar 2017

Nächstenliebe




Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.Johannes 15, 12

Eigentlich ein sehr simpler Auftrag, den Jesus da den Aposteln erteilt hat.
Oder doch nicht?
Jesus selbst und auch Johannes haben  gesagt  -

Joh 15,18
Wenn die Welt euch haßt, dann wißt,
daß sie mich schon vor euch gehaßt hat.


Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch haßt.Erster Johannesbrief

Und so kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß es heute bis hinauf zu den höchsten Hirten nur noch darum geht, diesen Haß der Welt gegen Christen um jeden Preis zu vermeiden, indem man man das Christsein mehr und mehr verfälscht, ja, es nahezu gänzlich aufgibt, zugunsten einer alles tolerierenden und weltlichen Wohlfühlideologie, zugunsten anderer Religionen und vor allem um selbst geliebt zu werden. Man liebt einander nicht mehr als Christ, also uneigennützig, sondern, um nicht Christus wegen verfolgt oder gehaßt zu werden. Und diese krampf- und krankhafte Sucht nach Gegenliebe geht dann sogar bis zur Selbstaufgabe und Leugnung der eigenen christlichen Identität.

Ich muß an Quo vadis denken und mir scheint, daß in einem übertragenen Sinn bereits mehrere Hirten aus Rom geflüchtet sind, um vor allem von den Menschen außerhalb Roms geliebt zu werden.
2000 Jahre nach Christus begehen sie dadurch einen schäbigen Verrat am Christentum und dabei sollten doch gerade sie wissen, was sie tun.








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