Dienstag, 20. Dezember 2016

Jetzt also Berlin

 

 

 

Die erste Meldung gestern abend hat noch relativ unspektakulär geklungen:
Irgendetwas zwischen Unfall und Zwischenfall mit einem Toten und Verletzten, Weihnachtsmarkt und LKW.

Moment!


Weihnachtsmarkt?

LKW?

 

Ich hatte bereits eine düstere Ahnung, bei dieser Zwischenbilanz wird es nicht bleiben, und als ich um 22.00 Uhr die Nachrichten anschaltete, wurde mir  via TV die volle Tragik des immer noch lediglich als Zwischenfall bezeichneten Geschehens präsentiert.
Was ich sah, war mehr oder weniger das gleiche Szenario wie aus Nizza und fassunglos hörte ich, wie Politiker, Reporter und Moderatoren krampfhaft versuchten, das Geschehen in ein politisch korrektes
(Des)Informationspaket einzupacken.

Heute Morgen die traurige Gewissheit:
12 Tote viele Schwerverletzte, unter den Toten ein polnischer Lastfahrer, zu dessen Todesursache man nichts sagen kann (oder eher will), ein verhafteter Pakistani/Afghane der -laut einigen Informationsquellen- 2015 angeblich als Flüchtling nach Passau gekommen ist und ein deutscher Innenminister, der vor lauter politischer Korrektheit trotz allem das Wort ‘”Terroranschlag” nicht in den Mund nehmen will. (Hier)

Mittlerweile gehe ich persönlich sehr wohl davon aus, daß es sich in Berlin um einen islamistischen Terroranschlag handelt und ich nehme mir auch die persönliche Freiheit(!) heraus, dieses Wort in den Mund zu nehmen.
Und vielleicht findet sich zu gegebener Zeit ja auch noch jemand, der dieses Wort den deutschen Politikern, allen voran Mama Merkel und Herrn deMaiziere in schmackhafter politisch korrekter Dosis in den Mund legt, ohne daß dabei bestimmte Teile der deutschen Edelmutspolitik in Schnappatmung und daraus resultierende Agonie verfallen, weil diese Tatsache vom “politischen Gegner instrumentalisiert werden könnte”.

Nur noch ein paar Tage vor Weihnachten wurden gestern  in Salzburg in einem Flüchtlingsheim in einem Pfarrhof Flüchtlinge marokkanischer, afghanischer und irakischer Herkunft abgeführt, weil die Polizei ernsthafte “Hinweise” auf das Begehen einer “schweren kriminellen Tat”  hatte.
Am Abend dann der “Vorfall” in Berlin  und die dazugehörigen politisch korrekten Meldungen der Agenturen.

Schon vor längerer Zeit haben terroristische Organisationen angekündigt, genau das zu tun, was gestern passiert ist: Mit einfachen Mitteln möglichst viele Menschen zu töten, deren Glauben und Lebensart nicht den islamischen Vorgaben entspricht. Berlin dürfte in deren Augen ein erfolgreiches Unternehmen gewesen sein.
In den Augen unserer Eliten ist es aber vermutlich wieder nur ein Versuch, uns zu spalten, zu destabilisieren oder zu verwirren.

Ja, die Sorge und das Mitgefühl nach so einem Attentat gelten nicht wirklich den Angehörigen und Freunden der Opfer sondern vielmehr der Lösung eines Problems(!), welches für den europäischen Politiker dieser Tage von weitaus wichtigerer Bedeutung ist:

Wie kann ich wider besseren Wissens und Gewissens einer terroristischen Greueltat  einen  harmloseren und vor allem politisch korrekten Anstrich verpassen, damit die politischen Fehlleistungen, die letztendlich auch einen derartigen Anschlag ermöglichten, vom Wähler nicht  erkannt werden?

 

Welch erbärmlich traurige Gestalten uns hier und heute doch mit salbungsvollen Worten einlullen wollen und sich gleichzeitig mit dem moralischen Zeigefinger über uns erheben.
In Zeiten wie diesen ist das Erkennen und Benennen derartiger politischer Scheinheiligkeiten aber vermutlich ohnehin nicht mehr lange geduldet oder möglich...


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