Montag, 28. November 2016

Erste Woche im Advent



Ein neues Kirchenjahr hat begonnen und an dessem Anfang ist  Advent.
Wir warten auf die Ankunft des Herrn zu Weihnachten, auf die Geburt eines Babys, welches wir am Ende des neuen Kirchenjahres als Christkönig feiern und preisen, Jahr für Jahr.
Doch die Zahl der Feiernden wird geringer, die Ehrerbietung gegenüber unserem Herrn, der für uns – wie er es selbst sagte- die Tür zum Vater, der Weg, die Wahrheit und des Lebens ist, auch diese Ehrerbietung wird immer geringer und geringschätziger.
Im heutigen Tagesevangelium, Mt 8,5-11  über den Hauptmann von Karfanaum, hören wir, daß sich ein militärischer Befehlshaber, als einer, der gesellschaftlich um einiges besser gestellt war, keineswegs zu gut war, Jesus mit den demütigen Worten “Herr ich bin nicht würdig” um etwas zu bitten.
Im Advent wachsen die Wünsche, die wir zu Weihnachten gerne erfüllt hätten.
Wir formulieren diese banalen und allzu weltlichen Wünsche aber nicht mehr demütig, wir fordern, wir verlangen und meinen, die Erfüllung derselben stünde uns zu.
Ich wünsche mir in diesem Advent, daß wir  - mich selbst nicht ausgenommen-  wieder fähig werden, unsere wahre Würde durch das Erkennen unsere Unwürdigkeit wiederzufinden.
Herr, ich bin nicht würdig, daß Du eingehst unter mein Dach,
aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.

21.7.2016 a


 




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