Dienstag, 4. Oktober 2016

Nein, wie »obszön«!?



Ich habe bisher immer gemeint, das Wort »obszön« umschreibt vulgäre, ordinäre, ruchlose und unsittliche Handlungen oder Darstellungen.
Also beispielsweise, wenn  ein Mann in der Öffentlichkeit masturbiert oder vor Kindern auf einem Spielplatz Hand an sich legt.
Als obszön meinte ich auch, die eine oder andere Frau titulieren zu können, die da auf äußerst spezielle Weise in der Öffentlichkeit auftritt.
Spätestens seit heute weiß ich aber, daß die mir geläufige Bedeutung des Wortes »obszön« eine andere zu sein scheint.
Obszön Woxikon

In der sozialisitischen Flüchtlingspolitik hat,  Dank Thomas Drozda, »obszön«  nun eine weitere Bedeutung gewonnen und wenn ich- nach den mir geläufigen Bedeutungen- so überlege, dann frage ich mich ernst- und schamhaft, um welche Art Jobs es sich hier denn um Gottes Willen handeln könnte :

Obszön Drozda

Hinzu kommt, daß man zuvor von Seiten des Innenministers Sobotka vernehmen mußte, daß :

pervers Sobotka

Also meine Herren, damit eines klar ist: Weder pervers noch obszön sind hier angebracht bzw. unangemessen – ja genau, das wären die richtigen Wörter gewesen.
5  Euro Stundenlohn, für jemand, der vom Steuerzahler und von mit Steuergeldern finanzierten NGOs ohnehin rundum versorgt wird, sind unangemessen.
2,50 Euro pro Stunde für niedrigste Handlangerdienste, um nicht den ganzen Tag faul auf der Haut zu liegen und auf dumme Gedanken zu kommen, sind mehr als genug und angebracht.

Die Wortwahl beider Politiker finde ich populistisch, reißerisch, idiotisch und völlig daneben.
Möge ihnen das Christkind zu Weihnachten ein Woxikon schenken.



Links: Die Presse (Sobotka); Die Presse (Drozda)