Mittwoch, 21. September 2016

Europa, quo vadis?




Während also der deutsche Minister Thomas de Maizière lamentiert, daß man in Deutschland (ich vermute jedenfalls, daß er lediglich für Deutschland spricht) “die Bedeutung von Religion unterschätzt habe”, kommt tags darauf die kuriose Meldung, daß man in Luxemburg den Religionsunterricht an Schulen abgeschafft hat, damit die Trennung von Staat und Kirche vorangetrieben werde. Welch eine Diskrepanz tut sich denn hier unter dem Deckmantel der Säkularisierung auf?
Denn sind wir ehrlich, so ist es doch lediglich eine einzige Religion, welche permanent Probleme mit der Trennung von Staat und Kirche hat und es ist auch nur eine einzige Religion, welche in Europa und auch im Rest der Welt gefährlich unangenehm auffällt, wenn es um Radikalisierung und gesellschaftspolitische Probleme und Standards geht.
Werteunterricht soll es also in Luxemburg hinkünftig geben:
»…„Er ist in allen öffentlichen Schulen und in den staatlich anerkannten Privatschulen verpflichtend“, erklärt Myriam Bamberg vom luxemburgischen Bildungsministerium der „Saarbrücker Zeitung“. „Private Schulen dürfen einen Religionsunterricht als Wahlfach anbieten. Dieser kann aber nur zusätzlich und nicht als Ersatz für den Werteunterricht angeboten werden“, fügte sie hinzu.
Mehrere Lernfelder sollen das Fach strukturieren: Ich, Mensch, Natur und Technik, Ich und die anderen, Kultur und Kommunikation, Lebensform und Welt und Gesellschaft. Dabei geht es um Weltreligionen, Kulturen, Sex, Gewalt, Liebe und die Arbeitswelt. Über ein Internetportal haben die Lehrer, die zuvor an einer entsprechenden Weiterbildung teilgenommen haben, Zugriff auf Materialien….« Quelle
 
Ich habe nichts gegen einen “Werteunterricht”  aber dieses universelle Blablaunterrichtsfach ist nicht im geringsten ein Ersatz für christlichen(!) Religionsunterricht, wo man Werte vermittelt bekommt, die immerhin zum Aufbau eines funktionierenden Kontinents Europas beigetragen haben, in welches nunmehr aus islamischen Ländern abertausende Menschen strömen (flüchten), die von christlichen Werten nur soviel wissen, als daß wir ungläubige schweinefleischfressende Kreuzzügler sind.
Mit einem derartigen “Werteunterricht”, werden wir wohl keinen einzigen Moslem beieindrucken können, geschweige denn überzeugen, daß unsere christlichen Werte es wirklich wert sind, auch gelebt zu werden.
Ich höre schon den Einwand – aber das gilt doch nur für Luxemburg! – Abwarten!
Mit diesem Wischiwaschi-Werteunterricht wird man jedenfalls dem Islamismus rein gar nichts mehr entgegenzusetzen haben.
Es sei denn man strebt ohnehin an, daß sich Europa entwertet – dann ist dies natürlich ein weiterer wichtiger Schritt, gell?
 






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