Samstag, 10. September 2016

Ein Buch




BuchkaufBei meiner Wallfahrt nach Maria Plain letzten Donnerstag, habe ich zu meiner großen Freude im Bücherregal der Basilica ein Buch des ARD Reporters Michael Mandlik gefunden.
Es ist schon 2008 erschienen und umfaßt in diesem Zeitrahmen sowohl Begegnungen Michael Mandliks  mit Josef Kardinal Ratzinger als auch mit Papst Benedikt XVI.
Für mich persönlich war es vor allem spannend, wieder zu lesen, wie dieser von mir sehr verehrte Papst in den Anfängen seines Pontifikats agiert und reagiert hat und mit welcher Demut und Bescheidenheit er sich in das Amt einfügte und wieviel Neues er auf seine feine, unaufdringliche und beinahe schüchterne Art bewirkte.
Michael Mandliks Buch ließ bei mir sehr viele Erinnerungen aufkommen und beschreibt mit sehr klaren und fundierten Worten genau das Bild, welches sich auch in mir sowohl von Josef Kardinal Ratzinger als auch von Papst Benedikt XVI. formte und welches mich in meiner persönlichen Religiosität nachhaltig prägte.

Benedikt XVI – ein richtungsweisender Kirchenlehrer, ein Papst, wie wir schon lange keinen hatten und auf welchen wir wohl auch wieder lange warten werden müssen, klare Worte, brillianter Verstand und eine tiefe Religiosität, wie man sie hierzulande im Alpenraum einst mit der Muttermilch aufgesogen hat. Und diese Frömmigkeit des bayrischen Papstes wurde auch von den Italienern  hoch geschätzt.
Es war mir eine echte Freude, dieses Buch zu lesen und bei der Lektüre habe ich mich oft gefragt, wieso manche Berichterstatter bei den angeblichen Neuerungen von Papst Franziskus in derartige Verzückung geraten sind.
Papst Benedikt XVI. hat so gut wie alles bereits lange vorher angedacht, gemacht oder zumindest für seinen allfälligen Nachfolger bestens vorbereitet.