Sonntag, 31. Juli 2016

Sonntagsspaziergang


Festspielzeit in Salzburg – überall Musik, Schauspiel und die ganze Stadt ist Bühne.
Um diesem Trubel ein bißchen auszuweichen ist es vernünftiger, den Stadtpaziergang schon am frühen Vormittag zu unternehmen, zumal es da auch noch nicht so schwül ist.
Die Hauptpilgerstätte der vom Tourismus getriebenen ist nach wie vor Mozarts Geburtshaus, welches übrigens von der Kehrseite auch ganz schön aussieht.
Die diversen Durchgänge zur Getreidegasse überraschen immer wieder durch kleine Details und Bling und von der Kollegienkirche blickt ein Bischof mit Stab gütig von oben herab
Die Getreidegasse selbst ist an einem Sonntag um diese Zeit noch völlig gefahrenfrei begehbar.
So viel Liebe ist am Makartsteg montiert, die Schlüssel dazu liegen allesamt in der Salzach.
In der Dreifaltigkeitsgasse vollzog ein Seminarist gerade ein waschechtes “Aggiornamento” und gleich nebenan vergnügen sich zwei Mädchen im künstlichen Stadtbächlein zwischen Rupertusbuchhandlung und Gablerbräukomplex.
Sogar die Bäckerei Funder in der Linzergasse bietet musikalisches Gebäck an und in der Steingasse gibt’s neben einem privaten Logenplatz in luftiger Höhe mit Blick zur linken Altstadt auch das eine oder andere grüne Highlight zu bestaunen.
Zurück beim Salzburger Dom ein kurzer Blick auf den Kardinal von Manzu und da hört man auch schon das Brummen eines Fliegers, der die nächsten Touristen nach Salzburg bringt.
Ich glaube, ich muß nicht extra erwähnen, daß ich mein Salzburg an einem Sonntag vormittag  sogar zur Festspielzeit mag – und sonst sowieso….



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