Sonntag, 5. Juni 2016

Womöglich…




… steht die ganze Wahrheit über Jesus Christus im Koran?
Geht es nach der “Überzeugung”(!)  des Paderborner Theologen Klaus von Stosch dann….


"Es gibt eine Menge Hinweise im Koran, die man entdecken kann, wenn man ihn mit einer christlichen Brille liest” …..
Es gelte, sachlich zu prüfen, was im Koran stehe. All das, was sogenannte Islamkritiker behaupteten, lasse sich dann Punkt für Punkt widerlegen.”
Quelle: KNA

Daß die christliche Brille bisweilen rosa getönt ist, war ohnehin klar, daß man die rosa Brille aber jetzt schon für angeblich wissenschaftlich theologische Untersuchungen verwendet, ist dann doch erstaunlich.
Noch erstaunlicher ist die Tatsache, daß die  Anbiederungs- und Unterwerfungsgesten einer katholischen Nachrichtenagentur  gegenüber einer Religion, welche Jesus Christus eindeutig nicht als Sohn Gottes anerkennt, von Tag zu Tag peinlicher und selbstverleugnender werden. Obwohl – sehe ich mir die jüngsten Aktionismen und Wortmeldungen deutschsprachiger Oberhirten an, dann hat es auch wieder Methode, wenngleich zu welchem/wessen Nutzen ?
Eine Art Neuevangelisierung und gleichzeitige Islamkritikbekämpfung(?) durch lesen des Korans mit christlicher Brille.
Vielleicht könnte man auch noch die Dioptrienzahl dieser christlichen Brille verordnen – so zwischen blind und ich will nichts sehen? 
Amen, auf so einen dhimmitum-mäßigen Schwachsinn muß man auch erst einmal kommen….

Soviel zu sonntäglichen(!) Meldungen katholischer Nachrichtenagenturen.
Und nun zur Lesung des heutigen Tages:
 
Brief des Paulus an die Galater 1,11-19.
 
Ich erkläre euch, Brüder: Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen;
ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen.
Ihr habt doch gehört, wie ich früher als gesetzestreuer Jude gelebt habe, und wisst, wie maßlos ich die Kirche Gottes verfolgte und zu vernichten suchte.
In der Treue zum jüdischen Gesetz übertraf ich die meisten Altersgenossen in meinem Volk, und mit dem größten Eifer setzte ich mich für die Überlieferungen meiner Väter ein.
Als aber Gott, der mich schon im Mutterleib auserwählt und durch seine Gnade berufen hat, mir in seiner Güte seinen Sohn offenbarte, damit ich ihn unter den Heiden verkündige, da zog ich keinen Menschen zu Rate; ich ging auch nicht sogleich nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog nach Arabien und kehrte dann wieder nach Damaskus zurück.
Drei Jahre später ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennenzulernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.
Von den anderen Aposteln habe ich keinen gesehen, nur Jakobus, den Bruder des Herrn.

Die Vorgeschichte dieses Briefes konnten wir ja letzte Woche bereits hören und sie sei aus gegebenem Anlaß heute noch einmal erwähnt:

Paulusbrief an Galather ANlaß

Es gibt kein anderes Evangelium,
es gibt nur einige Leute, die euch verwirren
und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.





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