Montag, 13. Juni 2016

So viel Exotik


Heute morgen via Ö1 Journal wurde der leidgeplagte ORF Gebührenzahler mit einem  Beitrag über das Attentat von Orlando unterrichtet, in welchem sich Hubert Arnim Ellisen  mit Verena Gleitsmann unterhalten hat und akustisch sichtlich bemüht war, doch noch Zweifel zu schüren, daß dieser fiese Terrorakt nicht unbedingt einen islamistischen Hintergrund haben müsse.
Immer wieder versuchte der gute ORF Moderator nichtislamistische Assoziationen zu erzeugen, obwohl Frau Gleitsmann mehr oder weniger deutlich veranschaulicht hat, daß es sich in Orlando zweifelsfrei um einen islamistischen Anschlag mit 50 Toten handelt.
Kurz darauf präsentiert uns dann das Journal Muna Duzdar, die erste Muslima in der österreichischen Regierung, quasi eine Vorzeigeexotin und gelungenstes Beispiel österreichischer Integrationsarbeit innerhalb der SPÖ.
Man ist beeindruckt: Die erste Muslima.Folgen jetzt gerechterweise noch der oder die erste Sikhs, Hindi, Buddhist, Bahai, ….u.s.w. , oder wird dieses medial zelebrierte, politische Exotentum in absehbarer Zeit gar so aussehen, daß sich der letzte Christ als Mitglied einer österreichischen Regierung bewundern oder halt einfach in Kauf nehmen lassen darf?
Irgendwie ist es schon eigenartig, daß sich ein Staat rühmt, säkular zu sein, indem er einerseits alles Christliche aus der potenziellen politischen Einflußnahme entfernt, es aber andererseits nicht positiv genug herausstreichen kann, wenn Politiker oder staatlich agierende Personen muslimischen Hintergrund haben.


Keine Kommentare: