Sonntag, 19. Juni 2016

Salzburger Sonntagsspaziergang



Dieser Juni macht es uns wirklich nicht leicht.
Man kann nicht ohne Schirm spazierengehen, auch nicht am Sonntag und sei es, daß man den Paraplü nur dazu mitnimmt, um das Regnen per se zu verhindern. Das ist uns aber heute nicht gelungen.
Vorbei bei Kunst im Garten der Berchtoldvilla, welche ein Scherzkeks offensichtlich noch mit einem Fahrrad aufgepeppt hat, ging es in die Altstadt, am Dom vorbei und in die Goldgasse, die sich mit der Brodgasse kreuzt und wo zwei Häuser um den Schutz der Mutter Gottes bitten. Diese wurde zum Schutz vor den Tauben mit einem kleinen Mobile verziert.
Die graue Fassade des Rathauses wirkt bei grauem Wetter noch ein bißchen grauer obwohl drinnen eine bunte Parteienversammlung rumsitzt. Aber wenn man alle Farben vermischt, kommt halt ein Einheitsgrau heraus….
Über die alte Bürgerapotheke in der Getreidegasse führte uns der Weg zur ältesten Bäckerei Salzburgs, in welche zu meiner großen Freude endlich wieder eine Bäckerei einziehen wird und vielleicht entfernt man dann ja auch endlich einmal den Deppenapostroph?
Durch die Gstättengasse zur Markuskirche und dann durchs Klausentor Richtung Mülln und hinauf auf den Mönchsberg.
Der Postkartenblick zurück in die Stadt Salzburg
ist sogar bei Schlechtwetter ein Genuß.
Zum ersten mal ist mir heute der Gedenkstein für  Sylvester Wagner aufgefallen, ein Mundartdichter aus Henndorf bei Salzburg, dessen Existenz mir völlig unbekannt war.
Auf dem Mönchsberg selbst ist es bei trübem Wetter zwar relativ dunkel aber so üppig grün wie in einem Urwald.
Und siehe da, plötzlich huscht uns ein quirliges Rotkehlchen über den Weg.
Zurück geht es dann über das Bürgermeisterloch (das heißt wirklich so!), die Brunnhausgasse und dann über die Nonntalergasse wieder zum Unipark Nonntal, wo auf dem Fahrradparkplatz drei Enten beweisen, daß drei eben doch einer zuviel ist.
8,5 km sind wir heute gegangen.
Sich regen bringt Segen – auch im Regen!




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