Sonntag, 12. Juni 2016

Salzburger Sonntagsspaziergang


Entgegen der Wettervorhersage hat sich am Nachmittag ein kleines Sommerchen über die Stadt Salzburg gelegt und zu einem Spaziergang in die Stadt verleitet.
Das Stift Nonnberg präsentierte sich vor blauestem Himmel, für die Grüne Jugend Deutschland wurde in der Kaigasse eine deutsche Fahne gehißt, bei der Icezeit standen die Leute Schlange und am Residenzbrunnen wurde ich von einem kecken Spätzchen erwartet.
Ich sah heute am Vatertag – Österreich feiert ja erst im Juni seine Väter- keine Bollerwagen und Besoffene aber dafür eine für Väter geschmückte Auslage eines Confiseriegeschäftes. Ggegenüber der Kollegienkirche konnte man entscheiden, ob nun Fenster mit Blumen ansprechender sind als Fenster ohne Blumen.
Die Kollegienkirche 
selbst ist zur Zeit fast ohne jeglichen Firlefanz zu bewundern und bietet sowohl innen als auch außen immer wieder herrliche Details.
Beim Aufstieg zum Mönchsberg über die Clemens Holzmeisterstiege bot sich mir eine Ansammlung liebreizender Mauerblümchen und mittendrin in all dem Grün ein chinesischer Marienkäfer. Zu Hause angelangt, mußte ich feststellen, daß von dero Fünf nur noch zwei im Nest verblieben waren, der Balkon von einem Nest-Flüchtling als Amsel-Latrine mißbraucht worden ist, und Mama und Papa Amsel aufgeregt zwischen den Nesthockern und den Entfleuchten hin- und herfliegen.
Und schlußendlich braute sich dann wieder eines dieser für den heurigen Sommer wohl typischen Donnerwetter samt heftigem Wolkenbruch über der Festung zusammen.
Aber alles in allem doch  ein schöner Sonntag.




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