Dienstag, 10. Mai 2016

Nest neu zu besetzen



Heute morgen um 06.00 Uhr stand einer von dero vormals Fünf noch unternehmungslustig im Nest.
Nachdem ich meine Kamera geholt habe, um den kecken Burschen bzw. Mädchen zu fotografieren, war er schon weg.


Alles ausgeflogen

Momentan sitzt er noch  einsam piepend und etwas hilflos auf dem Geländer und harrt der Dinge, die da kommen.
“Werde ich noch gefüttert werden?
Wie geht’s mit wir weiter?
Wo sind die anderen?”

Fragen, die sich ein humanoider Nesthocker  Sesselkleber im fernen Wien zur Zeit wohl auch stellt.
Bei ihm ist’s nur insofern anders, als daß ein ziemlich dicker Brocken nach wie vor im gemütlichen Nest pickt und den Schnabel gewaltig weit aufreißt und als daß rasch bis krampfhaft ein passender neuer, zu fütternder Nesthocker herbeigelockt wird. 
Der in die Jahre gekommene Nestflüchtling muß sich nun ein anderes Nest suchen.
Befreundetes Federvieh hat ihm zugeraunt, daß im fernen Brüssel noch einige Nester befüllbar wären.
Es sieht also nicht schlecht aus für den gerupften, ehemaligen Klebekanzler.


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