Donnerstag, 19. Mai 2016

Endspurt


Nur noch 4 Tage bis zur Stichwahl zum österreichischen Bundespräsidenten, ein Amt,  welches in regelmäßigen Abständen schon  einmal die eine und dann wieder die andere aller vertretenen Parteien abschaffen (!) wollte aber von dessen Besetzung im Jahr 2016 plötzlich Wohl und Weh des gesamten Staates abhängen sollen, je nachdem, für wen sich Herr und Frau Österreicher in ihrer (sozial) medial indoktrinierten freien Meinung entschliessen werden.
Die Hysterie ist grenzenlos, übelste Weltuntergangsszenarien werden konstruiert – vor allem von van der Bellen und seinen geliebten ihm aufspielenden (Staats)Künstlern-  falls, ja, falls sich eine Mehrheit wider besseren verordneten Wissens für den Kandidaten Norbert Hofer entscheiden sollte.
Und mitten in dieser Hysterie hat nun Anneliese Rohrer(!) einen Artikel auf der DIE PRESSE  veröffentlicht, der sich so gar nicht in diese linksgrüne Massenhysterie, welche mittlerweile auch katholische Repräsentanten dazu veranlaßt,  mal mehr mal gar nicht subtil den Abtreibungsbefürworter (im Falle einer Behinderung bis zur letzten Minute!) van der Bellen zu empfehlen.

»Angenommen, es geschieht, was Medien und viele Wähler offenbar erwarten: Wir wachen am 23. Mai mit dem ersten Bundespräsidenten der Zweiten Republik aus dem freiheitlichen Lager auf, Norbert Hofer: Wir haben deshalb noch lang nicht die Dritte Republik, wie sie zuletzt so oft beschworen wurde. Das reicht dafür bei Weitem nicht.
Das kann man sogar bedauern. Denn abgesehen von der Zusammenlegung der Ämter Bundeskanzler und Bundespräsident, von der Schaffung einer Präsidialrepublik also, für die es wohl keine Mehrheit gäbe, könnte die Republik sehr wohl grundlegende Umbauarbeiten vertragen, an deren Ende sie dann tatsächlich die Zuschreibung „Dritte“ verdienen würde.
Da wäre einmal der unselige Föderalismus. Er ist die größte Geldvernichtungsmaschine, die sich Österreich leistet. Er stammt allerdings nicht aus der Zweiten, sondern aus der Ersten Republik. Um allein diesen auf das wirtschaftlich erträgliche und für das regionale Empfinden der Landesbevölkerung akzeptable Maß zu reduzieren, wäre eine Gesamtänderung der Bundesverfassung und somit eine Volksabstimmung notwendig…..weiterlesen

 
Erstaunlich, wirklich erstaunlich!
Aber ich fürchte, bei den meisten Österreichern und deren verlinkten Zurufern aus dem uns in diesen Tagen wieder einmal so wohlmeinenden Ausland, werden derlei unbestritten vernünftige Gedankengänge nicht ankommen.
Zu sehr sind alle damit beschäftigt und bemüht, einen “Gott sei bei uns” moralisch über einen selbst ausgewiesenen “Gottlosen” zu stellen.
 


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