Donnerstag, 26. Mai 2016

Corpus Christi 2016



Fronleichnam 2016 nimmt der Kölner Kardinal an, Jesus würde in dem Flüchtlingsboot sitzen, welches er extra von Malta vor den Dom karren ließ, um es als Altar für die Fronleichnamsprozession zu verwenden.


Wölkis Bootsaltar
"Wer Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt, lässt Gott ertrinken - jeden Tag, tausendfach", sagte der Erzbischof. "Wer Menschen in Lagern zu Tode quält, quält Gott zu Tode - tausend und abertausendfach." Der Altar sei immer ein Symbol für Christus, so Woelki. Er selber sei mitten "in diesem Boot, das Menschen, junge und alte, Frauen und Kinder, über das Mittelmeer schleuste".  Quelle

Martialische Worte, allein - ich habe ein Problem mit derartigen Parolen, angesichts der Tatsache, daß die deutsche Bischofskonferenz sich in ihren Aktionen im Namen Christi zwar mit Flüchtlingen solidarisiert, aber in keiner Weise gewillt zu sein scheint, den wenigen christlichen Flüchtlingen (deren Hirten sie ja nunmehr auch sein sollten) zu helfen, die es bis nach Deutschland schaffen, und hier aufgrund der immensen Überzahl an nichtchristlichen Einwanderern  von diesen  erneut gedemütigt, verfolgt und drangsaliert werden - manchmal sogar mit Duldung oder gar Hilfe des (wiederum) nichtchristlichen Aufsichtspersonal
Beredtes Schweigen oder martialisches Phrasendreschen, wie es der politische Mainstream der politischen Korrektheit gerade diktiert – das ist alles. Man will offensichtlich auf keinen Fall einen falschen Stallgeruch annehmen, wie es neuerdings so schön heißt.
Ich habe keine Ahnung, wie viele Gläubige heute in Köln waren.
1947,  in einem sichtbar zerstörten und vom 2. Weltkrieg gezeichneten Köln, waren zum Hochfest Corpus Christi, bei dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird, Menschenmassen und der Leib Christi wurde sichtbar in der Monstranz durch die Straßen getragen.

Man brauchte keinerlei medienwirksame Parolen und Aktionismus, um die Gegenwart Jesu  würdevoll zu feiern und zu demonstrieren.



1 Kommentar:

  1. Dies ist ein gewaltiger Abstieg in 70 Jahren.
    Woher kommt das?
    Das geschieht, wenn seltsame Hirten den Glauben an Jesus Christus der "Lebenswirklichkeit anpassen und wenn seltsame Hirten die ihnen anvertrauten Schafe vergessen. Dann laufen die Schafe halt in alle Richtungen weg. Was sollen sie auch bei den seltsamen Hirten machen?

    Wie wird Gott diese von ihren seltsamen Hirten verlassenen und vergessenen Schafe beurteilen, die alleine ohne Hirten den Weg zu ihm nicht finden?

    AntwortenLöschen