Sonntag, 28. Februar 2016

Sonntag der 28.Februar 2016



Wäre es kein Schaltjahr, hätten wir heute den Monatsletzten und dürften hochoffiziell resümieren.
Frech und keck, wie ich nun einmal bin, pfeiffe ich auf den zusätzlichen Tag und denke darüber nach, was die Gemüter zur Zeit erregt und was nicht, was uns echten, also staatlich erlaubten Grund zur Sorge gibt, und was uns lediglich unsere dummen Hirne mittels diffuser Ängste oder fehlgeleiteter emotionaler Instinkte vorgaukeln, besorgniserregend zu sein.
Und ich brauche nicht lange nachdenken, um zur Erkenntnis zu kommen:




  • Wir leben wieder in einer Zeit, in welcher man nicht frei heraus sagen sollte, was man denkt.
  • Wir leben wieder in einer Zeit, in welcher man sich vor den Nachbarn in Acht nehmen sollte.
  • Wir leben wieder in einer Zeit, in welcher man die Sicherheit der Bevölkerung nicht nur nicht gewährleistet sondern sogar mutwillig aufs Spiel setzt.
  • Wir leben wieder in einer Zeit, in welcher man das selbständige Denken der Bürger- wenn möglich- sogar unter Strafandrohung verhindern will.
  • Wir leben wieder in einer Zeit, in welcher man nichtkonforme Meinungsträger nicht mehr duldet und sie öffentlich an den Pranger stellt.
  • Wir leben wieder in einer Zeit, in welcher Autoritäten unser höchstes Gut, die Freiheit, nicht verteidigen sondern  zugunsten ihres eigenen Wohlbefindens verkaufen und verraten, damit sie nur ja nicht unangenehm auffallen.
  • Wir leben wieder in einer Zeit, in welcher die Wahrheit unerwünscht ist und derjenige, der sie verkündet mit Füßen getreten wird.



Wenn ich es mir recht überlege, bräuchten wir bei Gott keinen einzigen zusätzlichen Tag in dieser verlogenen Zeit.




Kopf unter!








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