Sonntag, 24. Januar 2016

Sonntag - Tag des Herrn



Heute ist Sonntag.
Für viele einfach ein Tag an dem man lange liegen bleiben kann, nicht arbeiten oder in die Schule gehen muß.
Sonntag, das ist ein freier Tag für den Gewerkschaften kämpfen(!),  der uns lieb und teuer (man denke nur an Sonntagsüberstunden)  zu sein hat.

Und nun überlegen wir einmal, wem wir diesen Tag wirklich zu verdanken haben.
Na?
Sechs Tage kannst du deine Arbeit verrichten,
am siebten Tag aber sollst du ruhen,
damit dein Rind und dein Esel ausruhen
und der Sohn deiner Sklavin
und der Fremde zu Atem kommen.

Der Sonntag ist kein von der Gewerkschaft erkämpftes, wohlerworbenes Recht, er ist auch kein politisches Zuckerl, welches uns irgendeine Partei geschenkt hat, damit wir sie immer wieder an die staatliche Futterkrippe lassen.
Der Sonntag ist von Gott für den Menschen gemacht.
Und-

Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung
des ersten Tages der Woche
Maria aus Magdala und die andere Maria,
um nach dem Grab zu sehen.


Kaiser Konstantin hat 321 n.Chr den Sonntag als Ruhetag gesetzlich verankert, Dominica dies = Tag des Herrn, die Germanen übernahmen diese 7-Tage Einteilung der Woche und nannten den freien Tag althochdeutsch sunnûntag
Sonntag, der Tag an dem Jesus auferstanden ist.
Vielleicht sollten wir uns das wieder öfter ins Gedächtnis rufen und auch dementsprechend würdigen.
Wir sind in Europa dermaßen mit dem Christentum verwurzelt, sodaß manche es als Selbstverständlichkeit hinnehmen und glauben, das Pochen auf irgendwelche nebulose Werte alleine würde genügen, den vielzitierten und vielstrapazierten Untergang des christlichen Abendlandes zu verhindern.
Doch gleichzeitig verraten und verleugnen viele von uns unsere durch Jahrhunderte gewachsene christliche Identität, sei es aus Dummheit, Indolenz, falsch verstandener Toleranz oder einfach auch aus zu wenig gesundem Selbstbewußtsein.
Wer fremde Religionen und Bräuche nach Europa holt, muß gleichzeitig seine eigene Identität bewahren und hat selbstverständlich auch die gottverdammte(!) Pflicht, den Menschen, die hier bei uns leben wollen,  die Schönheit des Christentums und all seine Vorzüge zu verkünden.
Wer hingegen seine Türen unkontrolliert öffnet und seine Schätze und Habseligkeiten von den Gästen hinauswerfen läßt, der wird früher oder später in der Abstellkammer seines eigenen Hauses landen.
Der Sonntag ist der Tag des Herrn – unseres HErrn, dessen Worte immer erfüllt sind von Liebe, Barmherzigkeit und Gnade und dadurch im Lauf der Jahrhunderte auch in die säkulare Gesellschaft Europas eingegangen sind, egal ob nun alle daran glauben oder nicht; denn SEine Worte haben wirklich Wert.
Sonntag – ein Tag, an dem wir gerade jenen, die nun zu uns kommen, erklären sollten, daß das Christentum für sie die wahre Bereicherung wäre.
Ich wünsche mir, so mancher Hirte würde sich endlich dieser Pflicht zur Evangelisierung bewußt werden und in Anbetracht der ständig stärker werdenden Christenverfolgung, gerade in muslimisch geprägten Ländern,  nicht  immer die von der bitteren Realität Lügen gestrafte Mär vom Dialog auf gleicher Augenhöhe erzählen.

Einen gesegneten Sonntag!


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