Donnerstag, 14. Januar 2016

Kölner »Vorglühen«



»Vorglühen« – so bezeichnet die Jugend das Erreichen eines Grundalkoholspiegels, den man heutzutage anscheinend braucht, um überhaupt in der Lage zu sein, eine ganze Nacht in Lokalen adäquat  durchzechen zu können.

Silvester in Köln hat neue Maßstäbe gesetzt, sei es puncto (politisch verordnetem) Vertuschungsjournalismus oder – Vorsicht, Unwort des Jahres!-  Gutmenschen und deren übermenschlichen euphemistischen Anstrengungen zu retten, was nicht mehr zu retten ist, aber auch ein weiteres interessantes Detail ist nun ruchbar geworden:

»….War der Feuerwerks- und Böllerbeschuss Ihrer Einschätzung nach in diesem Jahr auch abgesprochen, sollte gezielt der Gottesdienst gestört werden?
Ja. Darauf deutet ja schon hin, dass die Phase zwischen 18.30 und 19.45 Uhr eigentlich keine Zeit ist, in der man schon in großem Umfang Silvesterraketen abschießt. Es liegt also sehr nahe, dass es wie vor zwölf, dreizehn Jahren eine bewusste Störung des Gottesdienstes war. Nur fand das diesmal während des gesamten Gottesdienstes statt, nicht nur punktuell. Es wurde lediglich mal mehr und wieder weniger….«
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Die ehemalige Kölner Dombaumeisterin Barbara Schock- Werner schildert in einem FAZ-Interview ihre Erfahrungen während der Jahresabschlußmesse im Kölner Dom.
Derweil drinnen Menschen ihre Religionsfreiheit in Anspruch nehmen, nehmen sich draußen Migranten aus fremder Herren Länder die Freiheit heraus, jene Menschen zu bombardieren, die ihnen ein freundliches Gesicht gezeigt und vermutlich Schildchen in die Höhe gehalten haben, auf denen “refugees welcome” zu lesen war.
Nicht wenige der Gottesdienstbesucher werden  Sach- und Geldspenden für diverse Flüchtlingsorganisatonen geleistet und ein guter Teil der Kirchgänger wird es auch befürwortet haben, als der Domprobst vor geraumer Zeit am Kölner Dom die Lichter abgedreht hat, derweil draußen die ganz bösen Demonstranten vorbeigezogen sind.
Drinnen besinnliches Einstimmen auf das kommende und reflektierendes Rückblicken auf das vergangene Jahr –draußen Vorglühen auf jene Untaten, die in dieser Silvesternacht 2015/16 folgten und neue Maßstäbe gesetzt haben.




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