Samstag, 2. Januar 2016

Er ist wirklich wieder da!



Nein, nicht DER, der läuft zwar gerade im Kino,  aber keine Satire ist besser als die Realität,  dachte sich der amtierende Führer vom Bosporus GRÖTAZ  Recep Tayyip Erdogan, den wir der Einfachheit halber lieber Erdowahn nennen.
Und er spricht viel und gerne dieser Erdowahn, auch mit Angela Merkel, die dann gemeinsam mit ihm auf schönen Sesseln in einem schönen Palast sitzt  -

merkel-und-erdogan 18.10.2015

- ihm artig die Hand schüttelt (obwohl man ja eigentlich weiß, daß das mit dem Hand schütteln zwischen Mann und Frau im Islam, gell?…und so….)  -

Mutti und der Sultan

und er spricht immer authentischer, also beinahe schon so wie der andere früher :


Erdogans Säuberung bis zum Ende
»SÄUBERUNG«
»BIS ZUM ENDE«

Na?
Hört man hier nicht schon ziemlich genau, wohin der Hase läuft?
Richtig!

Erdoganfratze»….Erdogan wurde kurz nach seiner Rückkehr von einem Besuch in Saudi Arabien von Journalisten gefragt, ob die Türkei zu einem Präsidialsystem umgebaut werden und zugleich zentralstaatlich organisiert bleiben könne - schließlich seien andere Staaten mit starkem Präsidenten föderal organisiert, etwa die USA.
Erdogan antwortete den Berichten zufolge, dass sich Zentralstaat und Präsidialsystem nicht ausschließen würden. "Es gibt aktuell Beispiele in der Welt und auch Beispiele in der Vergangenheit. Wenn Sie an Hitler-Deutschland denken, haben Sie eines. In anderen Staaten werden Sie ähnliche Beispiele finden." Wenn das Volk Gerechtigkeit erfahre, würde es ein solches System akzeptieren….«  Quelle: Spiegel bzw. kev/AFP/Reuters
 
Da sind wir jetzt in der EU aber so richtig froh, daß das reichsdeutsche Wesen in der Türkei solch großen Anklang zu finden scheint. Das alleine rechtfertigt die 3 Millionen Euro die Mutti selbstlos dem Reich am Bosporus zukommen läßt. 
Der einzige Haken an der Geschichte ist die Tatsache, daß es immer noch relativ viele Uneinsichtige gibt, die mit reichsdeutschbewährten Gepflogenheiten einfach nicht zu Rande kommen wollen oder können. Und darum sah sich das Erdowahnsche Präsidialamt (vorläufig) gezwungen, zu relativieren:
 
»Mit seinen Bemerkungen habe er zeigen wollen, dass ein Präsidialsystem auch in einem Einheitsstaat existieren könne und nicht zwangsläufig ein föderales System brauche und dass weder ein präsidiales noch ein parlamentarisches System eine Garantie gegen Machtmissbrauch böten. "Wenn das System missbraucht wird, kann es zu einer schlechten Führung kommen, die in Katastrophen wie in Hitler-Deutschland enden." Wichtig sei eine gerechte Führung, die den Interessen der Nation diene. Es sei inakzeptabel, den Eindruck zu erwecken, Erdogan stelle Hitler-Deutschland in einem positiven Licht dar, erklärte das Präsidialamt..«  Quelle NTV

Na dann!
Wenn man nun auch noch bedenkt, daß dem GRÖTAZ Erdowahn ohnehin nichts ferner liegt, als zu zensieren, zu verbieten, mißliebige Bürger zu internieren und es letztendlich nur “Säuberungen” sind, die dann gelegentlich zu bösartigen Mißinterpretationen - aber auch nur bei Mißgünstigen-  führen können, dann ist doch alles in bester Ordnung, gell?
Jaja, er ist wieder da und er sieht sich immer ähnlicher…..


Erdogan als Führer
Bildquelle





1 Kommentar:

  1. Zwar besitze ich keinen Fernseher, aber ich meine mich erinnern zu können, daß bei Staatsbesuchen im Hintergrund immer eine Fahne des Gastgeberlandes und eines des Gastlandes steht/hängt.
    Aber hier sieht man auf allen "befahnten" Bildern zwei der Türkei.

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