Mittwoch, 2. Dezember 2015

Wie passend!


Anläßlich seiner Afrikareise ermunterte Papst Franziskus heute bei der Generalaudienz in Rom junge Menschen, doch darüber nachzudenken, Missionare zu werden:

»…Denkt daran, Missionar zu werden.
Die Mission der Kirche besteht nicht in Proselytismus.
Den Glauben verkündet man zuerst mit dem Zeugnis und dann mit dem Wort.
Langsam….«

Und dann finde ich doch heute auch noch hier einen weiteren Rundumschlag eines gekränkten, offensichtlich ziemlich eitlen und sich nun selbst bemitleidenden Ex-Priesters, der diese Worte mit negativen Vorzeichen bestens umzusetzen weiß.
Er hat ein äußerst trauriges Zeugnis abgelegt und nun kommen hässliche, hassende Worte, schnell….,   und diese haben mit Glauben nicht sehr viel zu tun, eher mit Zerstörungswut und verletzter Eitelkeit.
Dio mio, caro ex padre, es ist doch völlig egal, ob Du nun schwul oder hetero bist!
Du hast  gegen Gottes Gebot verstoßen und für diese Verfehlung erwartest Du nun allen Ernstes nicht nur Zuspruch sondern womöglich gar Bewunderung seitens Deiner Vorgesetzten?
Welch ein Teufel reitet diesen traurigen Menschen bloß?



Link: kath.net
Link: ORF


1 Kommentar:

  1. "Ich habe Arbeit, ein Gehalt, meine Wohnung und die soziale Sicherheit verloren" - in der freien Wirtschaft nennt man das "fristlose Kündigung" (die aus schwerwiegenden Gründen ausgesprochen wird, die man hier analog erkennen kann). Es ist davon ausgehen, daß Charamsa polnischer Staatsbürger ist; insofern sind im äußersten Fall die dortigen Sozialbehörden zuständig. Gewiß: Es gibt schönere Aussichten. Aber die Selbststilisierung zum Martyrer ist schlicht verlogen.

    Was Charamsa passiert, widerfährt vielen Menschen Tag für Tag - und darunter sind nicht wenige, über welche so ein Los weit weniger absehbar geworfen wurde.

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