Montag, 21. Dezember 2015

Orientierung



Der vierte Adventsonntag ist vorbei, wir befinden uns quasi auf der Zielgeraden Richtung Weihnachten.
Und wie war es denn dieses Jahr? Alle Klischees und Erwartungen, den obligaten Stress und die üblichen Rituale und Floskeln abgespult?
Man entwickelt ja im Lauf der Zeit seine eigenen Rituale und dennoch, blicke ich auf diesen Advent zurück, hatte auch dieser Advent wieder ein ganz eigenes Flair, weil auch gewohnte Rituale sich mit der Zeit ändern, bzw. sich an der Zeit orientieren.
Orientieren – ein interessantes Wort und es paßt so gut zum heutigen Tag, dem 21. Dezember:

O Oriens, splendor lucis aeternae, et sol justitiae:
veni, et illumina sedentes in tenebris, et umbra mortis.

O Aufgang, Glanz des ewigen Lichtes, du Sonne der Gerechtigkeit, komm, o Herr, und erleuchte uns, die wir sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes.


Woran orientieren wir uns in diesen Tagen? Ist es der Morgenstern, jenes Licht, das in die Welt kommen wird, um uns das Heil zu bringen?
Oder irren wir gar orientierungslos herum?
Bis Weihnachten sind es gerade noch 4 Tage.
Es wird Zeit sich zu orientieren.


Lukas 1, 78


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