Sonntag, 13. Dezember 2015

Glücklich bin ich noch nicht!



Nun ist die hysterische historische Klimakonferenz vorbei, Freudentränen wurden klimafreundlich an der Sonne getrocknet und so gut wie alle Teilnehmer entschwinden nun mit ihren Jets wieder dorthin, von wo sie mit selbigen hertransportiert worden sind.
Zuerst schien es ja, daß man auch diesmal scheitern könnte, weil einige Länder, es einfach nicht in den Griff bekommen oder womöglich gar nicht in den Griff bekommen wollen, beispielsweise ihre Vulkane am Ausbrechen zu hindern.
Italien hat sich da letzte Woche mit einem völlig unkontrollierten Ausbruch des Ätna ins Klimaziel-Out geschossen.
Aber wie es scheint, konnte man erstaunlicherweise auch hier einen Kompromiß erzielen: Bereits innerhalb der nächsten 5 Jahre sollen wirksame rechtliche Maßnahmen gesetzt werden, die einen derartigen Vulkanausbruch auf ein klimataugliches Niveau absenken und in Italien sind Vulkanausbrüche ab 2028 gänzlich verboten.
Eine brisante, weil beim kleinen Mann äußerst beliebte Klimaschädigung, hat man aber aufgrund möglicher Massenproteste  wieder(!) nicht zur Sprache gebracht, obwohl namhafte Wissenschaftler anhand empirischer Studien und den daraus resultierenden Ergebnissen seit den späten 70-iger Jahren des letzten Jahrhunderts darauf verweisen, daß diese von Menschen verursachte und anfangs nicht als solche erkannte Umweltschädigung immer katastrophalere Ausmaße annehme:


Baum-Umarmungen






Diese im Laufe der Jahrzehnte immer beliebter gewordene, teilweise sogar religiös motivierte Liebes- und Dankesbezeugung gegenüber unserer Schöpfung hat paradoxerweise dazu geführt, daß sich immer mehr Bäume durch diese menschliche Annäherung in einen andauernden Stresszustand begaben und so zusätzlich Kohlendioxid produzierten anstatt es zu neutralisieren. 
Noch dazu wurde das Phänomen beobachtet, daß auch nicht umarmte Bäume, die sich aber in unmittelbarer Nähe eines umarmten Baumes befinden, in genau den selben Stresstatus verfallen und bezüglich der CO2- Emission dieselben Symptome zeigen, wie ein umarmter Baum. 
Besonders ausgeprägt ist dieses sogenannte loyale Ausscheiden von CO2 (loyal CO2 Dismission) bei Eichen und Ahornbäumen (hier besonders der Säulenahorn, der aufgrund seiner Beliebtheit in urbanen Park- und Gartenanlagen umso häufiger humanen Umarmungen ausgesetzt war und ist).

Solange also über diese gravierende von Menschen verursachte Klimaschädigung immer noch bewußt(!) geschwiegen wird, solange kann man über das Papier von Paris nicht wirklich glücklich sein, zumal unparteiische Konferenzbeobachter davon berichtet haben, daß einige Teilnehmer der Pariser Konferenz unmittelbar nach Abschluß in die städtischen Parks hinausgeeilt sind, um in ihrem Überschwang und dem Drang zu vollkommener Einheit mit der Natur und Mutter Erde gleich wieder ein paar Dutzend Bäume zu umarmen.
Man kann nur hoffen, daß sich die Religionsführer der drei Weltreligionen, angespornt durch den jüngsten Vorstoß des Papstes in Sachen Klimarettung , alsbald dieses Problems annehmen und die nötige Courage aufbringen, bei den entsprechenden Gremien vorstellig zu werden und gemeinsame Lösungen anzupeilen.

Wie gesagt, man kann noch nicht wirklich glücklich sein....






1 Kommentar:

  1. Diejenigen, die ihe Vulkane nicht in den Griff kriegen, können ausgleichshalber versuchen, die Erdachse um einige Grade zu kippen und/oder den Orbit der Erde zu korrigieren oder wahlweise die Sonnenstürme zu reduzieren.
    Ich bin für ein striktes Baumumarmungsverbot, auch bei Arbrophilie muß man den Anfängen wehren.

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