Samstag, 14. November 2015

Es war ein Freitag der 13.



- wie er in unseren schönen heilen Welt wohl von niemanden erwartet worden war.
Hatte ich mich gestern noch über den Aberglauben mokiert, so bin ich am Abend gegen 22 Uhr eines Besseren belehrt worden.
Doch es nicht  Aberglaube im herkömmlichen Sinn, der über Paris auf derart tödliche und perfide Weise hereingebrochen ist, es ist genau jener Glaube(!), der im Namen Allahs ohne Skrupel und ohne jegliche Restmenschlichkeit Menschen niedermetzelt.
Laut Zeugen haben die Geiselnehmer in der Konzerthalle Bataclan mit lauten “Allahu akbar – Rufen” das Feuer auf die Konzertbesucher eröffnet, haben in aller Seelenruhe dreimal durchgeladen und sich dann, als das Gebäude von der Polizei gestürmt wurde selbst in die Luft gesprengt.
Freitag ist einerseits jener Tag, an dem Attentäter wie jene aus Paris zu ihrem Gott beten(!) und dann fähig sind, Terrorakte wie den gestrigen zu begehen und andererseits ist es der Tag, an dem für normale westliche Bürger das Wochenende beginnt, man sich mit Freunden trifft, ausgeht oder ein Konzert besucht.  Niemand hatte bisher im Hinterkopf, daß diese selbstverständliche Freiheit und Freizeit zur tödlichen Bedrohung werden könnte, dank einer perversen und menschenverachtenden Armee von Gotteskriegern, welche sich nicht mehr nur auf jene Staaten beschränkt, die unsere Regierungen direkt oder indirekt mit Waffen versorgen und damit sogar  bewußt eine Kollaboration mit diesen Schlächtern in Kauf nehmen.
Und während nun von Präsidenten und Kanzlern aller Herren Länder mit ihren gewohnt kummervollen Gesichtern Solidaritätsbezeugungen und Statements, welche sich auf die Unerschütterlichkeit unserer Werte berufen, in die laufenden Kameras gesprochen werden, feiern und goutieren nicht wenige Sympathisanten in den einschlägigen sozialen Netzwerken die gestrigen Attentate von Paris und es wird wohl auch schon der eine oder andere Anschlag im Namen Allahs geplant sein, bzw. werden.
Und in all diesem Horror und Wahnsinn gibt es dann noch einen Unter-Wahnsinn der speziellen Art, jenen der durch Schönreden von Fakten und Verleugnen von Tatsachen, in einer Parallelwelt lebt und auch keinerlei Hemmungen hat, sich im Zuge solcher Ereignisse hervorzutun:

Paris, Freitag den 13. November 2015 – dieses Datum wird uns alle verändern, ob wir es nun wollen oder nicht.
Nachdem Europa derzeit mit der Einwanderung von fast einer Million Menschen aus genau jenen Ländern beschäftigt ist, in welchen die Wiege des organisierten islamischen Terrors steht, gälte es sehr wohl genau zu prüfen, wem wir die Türen öffnen. Meldungen wie beispielsweise diese vom BR zeigen, daß es bereits bestens vernetzte Strukturen gibt, um innerhalb von Europa an jedem Ort, zu jeder Zeit und quasi mit einfachsten Mitteln ein Schlachtfeld auszulösen.

Der dritte Weltkrieg ist im Gang und er wird nicht durch Maßnahmen, wie sie  Twitterdumpfbacken à la Marenmystica vorschlagen, gewonnen werden. Bei diesem Krieg haben wir bereits verloren, weil wir vor langer Zeit nicht erkannt haben, nicht erkennen wollten und nicht erkennen durften, daß es mit Gotteskriegern und ihren Schönrednern keinerlei gemeinsamen Nenner oder auch nur so etwas Ähnliches wie einen Dialog geben kann.
Frankreich befindet sich nun im militärischen Ausnahmezustand.
Deutschlands Merkel will weiter für ihre Ziele(!) und Vorstellungen kämpfen, denn "Jeder der zu uns kommt hat einen Grund zu fliehen" verkündete sie gestern im ZDF. Das mag schon sein, doch es werden unter all diesen Flüchtenden mit ihren Gründen genug dabei sein, um jederzeit und überall für ein Blutbad im Namen Allahs bereit zu stehen.
Davor wurden wir ausreichend von allen möglichen Institutionen gewarnt.
Ich bin heute nicht nur geschockt und traurig, nein, ich habe auch einen gerechtfertigten Zorn,  auf diese Terroristen und auch auf jene, die – aus welchen irrationalen Gründen auch immer-  bemüht sind, durch schöne Worte und Phrasen, den Ernst der Lage zu beschwichtigen.

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