Samstag, 31. Oktober 2015

Tag der schwarzen Pädagogik



In vielen Ländern ist dieser Tag auch als Halloween bekannt.
Da schicken Mama und Papa oder -der politischen Korrektheit halber-  Papa und Papa bzw. Mama und Mama ihre mehr oder weniger lieben kleinen Jessicas, Kevins, Aydins, Ahmeds und Jennifers u.s.w…  als Gespenster oder Monster (verkleidet) auf die freie Wildbahn, um von ihren Mitmenschen unter Androhung von mehr oder weniger grober Sachbeschädigung Süßigkeiten zu erpressen.
Kaum wird es dunkel, höre ich die lieben Kleinen und Größeren schon allenthalben hysterisch schreien.
Am nächsten Tag, wenn ich dann auf der Straße, so wie voriges Jahr, Dutzende rohe Eier, Reis und jede Menge verstreutes Mehl vor diversen Hauseingängen sehe, dann frage ich mich unter anderem:
  • Wieso eigentlich ein Nikolaus, welcher einem Kind Leviten liest, ein schlechtes pädagogisches Signal sein soll?
  • Warum man nicht mehr von Hölle und vom Teufel sprechen darf, weil das für die lieben Kleinen und Größeren verstörend sei? 
  • Weshalb Krampusumzüge für Kinder traumatisierend und beängstigend sein sollen?

Übrigens, morgen ist Allerheiligen. Das ist der Tag an dem man jener Menschen gedenkt, die ihren katholischen Glauben vorbildlich gelebt haben und dafür so gut wie immer verfolgt, gedemütigt, gefoltert und ermordet worden sind. Um nichts in der Welt hätten diese heiligen Märtyrer Gott und ihren Glauben verleugnet.
Schon gar nicht für irgendwelchen billigen Süßkram.



Untersberg


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