Montag, 19. Oktober 2015

Der syrisch orthodoxe Patriarch Ignatius Aphrem II



….sprach heute in Salzburg anläßlich der Eröffnung des weltweit ersten außersyrischen Universitätslehrgang für syrisch orthodoxe Theologie an der Universität Salzburg.

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Im Standard liest man -
»…Aphrem betonte in Salzburg auch, dass die syrischen Christen zur legitimen Regierung und einem säkularen Staat stehen würden, "der uns beschützt". Als einzige Chance für Frieden in Syrien sieht er eine internationale Übereinkunft.
Assad und seine Regierung seien immer freundlich zu den Christen gewesen. "Syrien war ein säkularisiertes Land. Die Menschen lebten zusammen. Die christliche Gemeinschaft wurde weder diskriminiert, noch fühlte sie sich bedroht – bis vor fünf Jahren, als plötzlich all diese extremen Ideologien aufgetaucht sind. Was wir brauchen, ist eine starke Regierung, die die gesamte Bevölkerung schützt."…« weiterlesen.
- und bei kathpress -
 
»…Patriarch Moran Mor Ignatius Aphrem II. hat für die Aufnahme von Flüchtlingen in Europa gedankt und zugleich davor gewarnt, dass sich auch Kämpfer des Islamischen Staates oder anderer radikaler Gruppen als Flüchtlinge tarnen könnten. "Mit internationaler Zusammenarbeit müsste Frieden in Syrien möglich sein", meinte der Patriarch zugleich optimistisch. Bislang seien aber schon 40 Prozent der Christen in Syrien geflüchtet, "im Irak sind bereits 90 Prozent weg"….«  weiterlesen.
und schließlich im ORF,  bei Salzburg heute erzählt der Patriarch noch, daß eine Friedenslösung nur gemeinsam mit Assad möglich sei und Syrien bis vor dem Eindringen des Wahabismus durch diverse extremistische Rebellen immer ein säkularer Staat gewesen sei, in welchem die Religion der Einwohner nie zu Konflikten geführt habe.

Aus drei verschiedenen Medien ergibt sich somit ein komplexes Bild, welches mich grübeln macht, warum ein Friedensnobelpreisträger und seine von ihm gefütterten Rebellen diesen Konflikt absolut nicht beenden können, bzw. wollen.
?

ORF TV-Thek (noch 6 Tage verfügbar)
Bildquelle



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