Donnerstag, 20. August 2015

Stell Dir vor…


…. Du setzt ein Zeichen und keiner merkt es.
So passiert den Staatskünstlern der Salzburger Festspiele, die wegen des Besuches von FPÖ-lern beim Jedermann faktisch gezwungen waren, ein Zeichen  zu setzen.
Das macht man nämlich in einer politisch korrekten und dennoch so brandgefährlichen Zeit, wie wir sie in Österreich gerade erleben (Achtung Sarkasmus!).
“Das war eine ungeplante, spontane Aktion, wir stehen dazu”, erläuterte der Schlagzeuger und Perkussionist Robert Kainar, der die “Jedermann”-Formation “ensemble013″ leitet, am Donnerstag in den “Salzburger Nachrichten” (SN). Beim Einzug der Tischgesellschaft folge nach der Auftrittsmusik eine kurze Sequenz, die Raum für Improvisationen lasse. Um ein Statement abzugeben, hätten die Musiker die “Internationale” zitiert. Er gebe durch seine Musik immer politische Statements ab. Er vermisse im österreichischen Kulturgeschehen, dass namhafte Künstler mit großer Popularität Stellung zu politischen Themen bezögen. Quelle

O.K!
Brav!
Gut gemacht und niemand hat gelacht , keiner hats bemerkt und keiner hat’s geseh’n, außer der Frau Stemberger, die hat es dann  auf facebook breitgetreten, damit es wenigstens nicht ganz so sang und klanglos verpuffe.
Falls nächstens  irgendein anderer, wirklich ranghoher Gast auftauchen sollte, in dessen Land beispielsweise die Todesstrafe vollzogen wird oder andere menschenrechtliche Absonderlichkeiten praktiziert werden, was gedenkt die werte Staatskünstlerschaft denn dann diesem Besucher aufzuspielen, “Spiel mir das Lied vom Tod”  vielleicht?

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