Dienstag, 14. Juli 2015

Schein und Sein und echtes Leben




Im Netz ist es üblich, daß man sich über Nicknames und Avatars präsentiert und ich selbst bin ja ein gutes Beispiel dafür. Aber ich kann meinen Lesern garantieren, daß alles,  was ich schreibe auch meinem Charakter und meiner Lebensweise im real life entspricht. Ich könnte nie gegen meine Überzeugungen schreiben, das wäre sinnlos.
Die Möwe Bellfrell entstand  aus einem selbst geknipsten Foto und einer lustigen Wortspielerei und wurde somit zum Synonym bzw. Symbol für diesen Blog.

Bellfrell
Ich habe die Anonymität gewählt, weil ich lange genug wichtig war und keinerlei Bedarf mehr verspürt habe,  mit meinem eigenem Namen im Rampenlicht zu stehen.
Ich bin kein Narziß und ich mag keine Selbstdarstellungen – schon gar nicht im echten Leben, aber auch gerade da plustern sich reale(!) Mitmenschen plötzlich zu interessanten Persönlichkeiten auf, schmücken sich mit Funktionen oder gar selbst erfundenen Titeln und Positionen, nur um ihr kleines Ego aufzublähen und gaukeln Dir eine nicht vorhandene Wichtigkeit vor.
Tatsächlich haben sie aber lediglich die Absicht, sich auf Kosten anderer Vorteile zu schaffen.
Gerade erlebe ich wieder einmal so eine reale Pseudoidentität und frage mich, wie man mit so jemanden verfährt.
Muß man abwarten, bis sich so eine Person in ihren selbstgestrickten Haß- und Lügennetzen verfängt?
Das kann ganz schön lange dauern; denn die meisten seiner Opfer durchschauen oft gar nicht, wozu so ein krankhaft geltungsbedürftiger Charakter im Stande ist und wieviel Schaden er bei nicht wenigen Menschen anrichtet, sowohl materiell als auch ideell.
Fake Identitäten im Internet kann ich jederzeit ignorieren, blocken oder in den Spamordner verbannen.
Hochstapler, Intriganten und Mobber im echten Leben finden leider allzu oft und allzu lange Gehör und sogar Gehilfen, bevor man sie entlarvt und -wenn überhaupt- einer gerechten Strafe zuführen kann; denn nicht selten ächtet man den Aufdecker und nicht den Entlarvten.
Grotesk.


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