Freitag, 5. Juni 2015

Wird das jetzt eine »Resurrectionsphobie« ?



Via Alipius - totaliter aliter- bin ich heute auf ein nettes theologisches Thema beim derzeitigen evangelischen Kirchentag  aufmerksam geworden,  wo die Teilnehmer tatsächlich in “Saalmikrofoninnen” sprechen dürfen, um ihren Gedanken und Thesen (hier stehen sie nun und können nicht anders) freien Lauf zu lassen.

Saalmikrofoninnen


Es spricht -

 Pfarrer Prof. Christoph Dinkel (Stuttgart) forderte, dass die Verkündigung „wissenschaftliches Niveau“ erreichen müsse. Ohne Aufklärung und historisch-kritische Bibelauslegung werde Gottvertrauen verhindert. So sei Jesus Christus nicht über das Wasser gegangen, habe keine Blinden geheilt und keine Toten lebendig gemacht. Diese Erzählungen seien „als metaphorische Geschichten konzipiert“. Man könne sich jedoch darauf verlassen, dass Jesus gelebt habe. Indes bedeute „Auferstehung“ nicht die Wiederbelebung eines Toten. Dinkel: „Wir glauben nicht an Zombies.“ Lebendig sei Jesus in der Verkündigung, in der Kirche und in der Nächstenliebe. Nur so sei der Glaube attraktiv. …  Quelle

Ich mag kein Dinkelbrot und so wie es aussieht, bin ich laut dem evangelischen Dinkel ein unheilbarer katholischer Fundamentalzombie, der an die Heilige Eucharistie, das Brot des Lebens und die Auferstehung glaubt.
Was also tun?
Es steht ganz eindeutig bei Jakobus:
»Meine Brüder, wenn einer bei euch von der Wahrheit abirrt und
jemand ihn zur Umkehr bewegt, dann sollt ihr wissen:
Wer einen Sünder, der auf Irrwegen ist, zur Umkehr bewegt, der rettet ihn vor dem Tod und deckt viele Sünden zu.«

Nun, vielleicht kann irgend ein Zombie dem Herrn Pastor ja wieder auf die Beine helfen, bevor er, der Herr Professor,  noch eine Resurrectionsphobie entwickelt?

Kommentare:

  1. Bitte Gedankinnen und Thesinnen, soviel gendergerechter Platz muß sein! Beim nächsten Kirchentag sollten allerdings die Belange der Transsexuellen und Neutren ebenfalls berücksichtigt werden. Ich gebe allerdings zu, daß es schwierig ist, eine transsexuelle Form für Mikrofon zu finden.
    Da braucht es schon einen ganzen Zwölferschwall, um mal den onomatopoetischen Geistbraus zu zitieren.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    2. Herr Friedrich,
      da Ihr Kommentar an Damasus mit dem Thema des Posts nichts zu tun hat und ganz offensichtlich nur dazu dient, wieder einmal eine lediglich für Sie erfüllende Endlosdebatte zu provozieren, habe ich mich entschlossen, den Inhalt desselbigen zu entfernen.
      Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für ein geruh- und erholsames Wochenende.

      Löschen