Mittwoch, 22. April 2015

Wir sollten alle Flüchtlinge direkt in Libyen abholen,…



….sobald wir, bzw. Politik und NGOs, zu nicht unerheblichen Fragen auch wirksame und nachhaltige Lösungen gefunden haben:
Werden wir ….
  • ….sämtliche armutsgefährdete Österreicher  - immerhin 1,2 Millionen, das sind 14 % der gesamten Bevölkerung – wieder auf den Weg zum Selbsterhalt bringen?
  • …. die laut Statistik 319.400 arbeitslosen Menschen in Österreich wieder einer geregelten Arbeit zuführen?
  • … genügend “leistbaren” Wohnraum für alle wohnungslosen Österreicher schaffen?
  • …bereit sein, uns auf Dauer wieder mit der Schlechterstellung von Frauen, Homosexuellen und der Akzeptanz  vieler anderer “Gepflogenheiten”, die im Lauf der letzten Jahrzehnte bei uns als gesellschaftliche Errungenschaften erfolgreich abgeschafft worden sind, zu arrangieren und zu tolerieren?

Das sind nur ein paar Fragen, die mir spontan einfallen, wenn ich mir ansehe, was sich Tag für Tag im Mittelmeerraum abspielt und wie man bei uns darauf reagiert, bzw. meint, darauf reagieren zu müssen.
Als Christ bin ich selbstverständlich erschüttert und zutiefst betroffen, wenn auch nur ein einziger Mensch einen sinnlosen Tod sterben muß. 
Als Christ wünsche ich mir selbstverständlich, daß wir alle Brüder sind und uns lieben, uns helfen und auch unsere Feinde durch gutes Beispiel zur Umkehr gebracht würden.
Als Christ sehe ich aber auch, wie Christen in jenen Ländern traktiert werden, aus denen die Bootsflüchtlinge tagtäglich zuhauf übers Meer schippern und ich sehe mit Entsetzen, wie jene wenigen Christen, die dann auf so einem Boot sitzen, von Bord geworfen werden, nur weil sie Christen sind. Somit muß ich mir die Frage stellen, wie werden sich solche Menschen bei uns anpassen können?
Als realistischer Mensch sehe ich zudem noch etwas anderes.
Ich sehe, wie mit den Flüchtlingsströmen und dem bewußten in Kauf nehmen des Todes im Mittelmeer auch so etwas, wie eine neue Form des Terrors entstanden ist, welcher an Perfidie fast nicht mehr zu überbieten ist.
Einerseits bezahlen die Bootsflüchtlinge den Schleppern Unsummen, die wiederum auch zur direkten Finanzierung  islamistischen Terrors dienen und andererseits ist die potenzielle Anzahl an Todesopfern(!) durch diese nahezu lemmingenhafte Flüchtlingswelle ins angeblich gelobte Land Europa per se schon wieder etwas, das genau dieses Europa, gegen welches sämtliche islamistischen Terrororganisationen kämpfen, in die gewünschte Bredouille bringen wird:
Moralisch, weil wir aufgrund unserer humanitären und christlichen(!) Gesellschaftsstrukturen nicht einfach tatenlos zusehen dürfen und auch ökonomisch, weil uns diese forcierte Entvölkerung des afrikanischen Kontinents sowohl finanziell als auch organisationstechnisch absolut überfordern wird – gerade weil wir oben gestellte, eigene Probleme noch lange nicht gelöst haben.
Sehe ich mir dieser Tage die Bilder im Fernsehen an, so sehe ich Boote, randvoll mit jungen, kräftigen afrikanischen Männern.
Flüchtlingsboot
Frauen und Kinder sind in den meisten Booten  so gut wie keine an Bord, wenn man seitens der Medien auch noch so bemüht ist, kameratechnisch auf jene zu fokussieren. Dementsprechend sehen auch die Belegungen in unseren Asylquartieren aus. Gerade vor ein paar Wochen wurde in unserem Stadtteil ein Quartier für 60 Männer eingerichtet.
Afrika steuert nicht nur in Booten auf Europa, Afrika steuert auf sein und unser demoskopisches Desaster zu und ich fürchte, daß dies von bestimmten Gruppierungen hüben und drüben sogar forciert wird, wenn auch aus unterschiedlichster Motivation. 



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