Dienstag, 3. März 2015

Weise Worte

 

 

 

»…Der Glaube will uns nicht angst machen, aber er will uns zur Verantwortung rufen. Wir dürfen unser Leben nicht verschleudern, nicht mißbrauchen, es nicht einfach für uns selber nehmen; Unrecht darf uns nicht gleichgültig lassen, wir dürfen nicht seine Mitläufer oder sogar Mittäter werden. Wir müssen unsere Sendung in der Geschichte wahrnehmen und versuchen, dieser unserer Sendung zu entsprechen. Nicht Angst, aber Verantwortung – Verantwortung und Sorge um unser Heil, um das Heil der ganzen Welt ist notwendig.
Jeder muß seinen Teil dazu beitragen. Wenn aber Verantwortung und Sorge zu Angst werden möchten, dann erinnern wir uns an das Wort des heiligen Johannes: „Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt.
Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Anwalt beim Vater:
Jesus Christus, den Gerechten“ (1 Joh 2, 1).
„Wenn unser Herz uns auch verurteilt – Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles“ (1 Joh 3, 20)…«

aus der Predigt von
Papst Benedikt XVI.
auf dem Islinger Feld, Regensburg, 12. September 2006:

betend

 

Mit herzlichem Dank an Armin Schwibach und kath.net für die Reihe 
Benedikt XVI Licht des Glaubens 


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