Montag, 30. März 2015

Verwaltungsreform? Im Gegenteil!

 

Es ist ja sittsam bekannt, daß sich nicht nur Wiens wandelnder Weinheber Michael Häupl weigert, bei seinen beamteten Lakaien eine beschlossene Pensionsreform durchzuziehen, nein, auch der Salzburger Schaden, mit Vornamen Heinz und ebenfalls Bürgermeister, denkt nicht daran, irgendwelche Reformen anzugehen.
Wozu auch? Kann man doch die “Gebühren” in regelmäßigen Abständen anheben und schon füllt sich die Stadtkasse wieder und das Grinsen wird um einige Nuancen breiter und der Wein schwerer.

Was sich aber jetzt in dem Pemperlland Salzburg, respektive im noch pemperligeren Flachgau anbahnt, ist  der Gipfelpunkt der Steuerzahler Verhöhnung.

»…Im August 2014 ließ Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) einen Testballon steigen: Bei einem Treffen der Flachgauer ÖVP-Bürgermeister sagte er, er könne sich Seekirchen gut als Bezirkshauptstadt des Flachgaus vorstellen. Für Haslauers Idee spricht, dass die im ehemaligen Porsche-Hof beim Hauptbahnhof untergebrachte BH Salzburg-Umgebung sanierungsbedürftig ist. Auch ein Neubau wurde bereits als Option erwogen…..

…..

BH und Bezirksgericht neu?

Wird es also bald die Vorentscheidung geben, dass sowohl BH als auch Bezirksgericht in Seekirchen neu gebaut werden? Dass dem so ist, darauf deutet ein Gipfeltreffen am 7. April hin: Eingeladen hat LH Haslauer. Teilnehmen werden Justizminister Wolfgang Brandstetter (parteilos) sowie die drei betroffenen Bürgermeister Peter Schröder (SPÖ/Oberndorf), Martin Greisberger(ÖVP/Thalgau) und Adi Rieger (ÖVP/Neumarkt). Seit Kurzem ist fix, dass auch die Seekirchner Bürgermeisterin Monika Schwaiger (ÖVP) dabei sein wird….….«  Quelle

 

 

Bildquelle

 

Als ob neun Bundesländer samt zugehörigen Landesregierungen und einem Wust von sich ständig mehrenden Beamten , zig Bezirkshauptmannschaften und Gemeindeämter mit Ortskaisern, welche frischfröhlich die Zersiedelung des Landes vorangetrieben haben, nicht schon genug Schaden (diesmal ohne Heinz) angerichtet hätten, nein, jetzt brauchen wir noch zusätzliche Behörden extra für den Flachgau, weil die Landeshauptstadt Salzburg ja völlig dezentral und abgelegen und so für die von der Öffentlichkeit völlig abgeschnittenen Flachgauer faktisch unerreichbar ist.

Wie gut, daß sich die Seekirchner Bürgermeisterin Monika Schwaiger nun selbstlos ins Spiel bringt und uns freudestrahlend ein Grundstück präsentiert, welches sie bereits an der Hand (siehe Bild) aber keineswegs zu verschenken hat.

»…Auch Seekirchen will bei der Sitzung am 7. April zwei konkrete Flächen rund um den Kreisverkehr bei der Einfahrt Seekirchen-Süd sowie eine im Ortszentrum anbieten. Bgm. Schwaiger: "Wir haben aber im Gegensatz zu Neumarkt nichts zu verschenken. Alle drei Grundstücke sind für ein Behördenzentrum ausbaufähig. Auch die Grundeigentümer wären bereit zu verkaufen."…«

 

Ja dann spricht bei dieser Schnapsidee wirklich alles für Seekirchen, denn diese Option liegt nicht, wie die zu renovierende BH Salzburg Umgebung, an einem Bahnhof sondern an einem Kreisverkehr(!).

Was will man – abgesehen von ein paar Millionen Euro Steuergeld-  mehr?


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