Montag, 16. März 2015

Unsere »Toleranzgesellschaft« ….

 

 

…wird derzeit anscheinend exklusiv vom bejubelten Bartgesicht  Tom Neuwirth alias Conchita Wurst  vertreten, der/die im Kampf für noch mehr Toleranz in unserer Gesellschaft schließlich sogar den letztklassigen jährigen Eurovisions Songcontest gewonnen hat.

Wie weit her es mit der Toleranz in unserer liberalen Gesellschaft wirklich ist, zeigt uns auf schmerzliche Weise aber umso bewundernswerter eine junge Frau.

 

»Als die 17-jährige Lizzie Velasquez auf YouTube eines Tages nach Songs ihrer Lieblingssängerin suchte, stieß sie auf das Video "World's Ugliest Woman". In dem kurzen Clip war sie selbst zu sehen. Die Texanerin wusste aufgrund ihrer seltenen Krankheit immer schon, dass sie anders war – derartigen Hass gegenüber ihrer Person hatte sie jedoch sonst nirgends erlebt. Das Video hatte über acht Millionen Views. In mehreren hunderten Kommentaren wurden die Eltern von Lizzie und sie selbst wüst beschimpft….« (Quelle)

 

Lizzie und ihre Eltern erwirkten damals vor rund 10 Jahren, daß das Video samt Kommentaren wie “hätten Dich Deine Eltern doch abgetrieben” oder  “Tu der Welt einen Gefallen und bring’ Dich um” vom Netz genommen werden mußte.
Der feinfühlige Mensch, welcher den gesperrten account betreibt, war daraufhin aggressiver denn je und von Einsicht oder Toleranz zeigte er keine Spur sondern bedrohte Lizzy und Familie.

Daraufhin hat die junge Frau ein eigenes  Video gemacht, welches nun auf dem Filmfestival SXSW in Austin Premiere gefeiert hat.

Lizzie Velasques ist eine wahre Botschafterin für Toleranz und die Begleitumstände, wie es zu diesem Video gekommen ist bzw. kommen mußte, sind der Spiegel einer Gesellschaft, die alles befürwortet – was keineswegs dasselbe wie Toleranz ist - und dennoch böswilliger und schneller ausgrenzt, als je zuvor, falls jemand nicht den gewünschten Parametern entspricht.

 

 


1 Kommentar:

  1. Baden-Württemberg macht den Vorreiter und ersetzt "Tol(l)eranz", in ihrem neuen Gender-Programm "Für Akzeptanz & gleiche Rechte Baden-Württemberg", durch Akzeptanz - was klarmacht, dass man ab jetzt keine Widerrede mehr hören will.


    "Damit die Gehirnwäsche reibungslos funktioniert und nicht etwa durch „falsche“ oder gar diskriminierende Medienberichterstattung torpediert wird, enthalten die Pläne sowohl den Vorschlag, die Medienlandschaft in Bild und Schrift zu beobachten, als auch Vorfälle von Homophobie und Transphobie an Schulen zu melden. Fast kommt kurz der Verdacht auf, die Landesregierung habe sich zur Unterstützung ein paar arbeitslose Stasi-Althasen eingekauft, um methodisch vorzubereiten, wie man erfolgreich ein Denunzianten-Netz über ein Land spannt, um Abweichler, die nicht systemkonform in den regenbogenfarbenen Sonnenuntergang mitmarschieren, frühzeitig zu isolieren."

    Scheinbar soll dort jetzt das EU-Tol(l)eranzpapier durchgezogen werden und wenn Katrin Altpeter (SPD), in der letzten Sitzung darauf hin wies, man müsse auch Maßnahmen mittragen, die nicht als "Optimallösung" aber als "Schritt in die richtige Richtung" betrachtet werden, dürfte es mit den kolportierten "Umerziehungslager für Uneinsichtige" seine Richtigkeit haben.

    http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/9921-gendersensibler-bildungsplan-in-baden-wuerttemberg

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