Donnerstag, 26. Februar 2015

Im Salzburger Virgilhaus…

 

 

 

…tagt wieder einmal die Armutskonferenz und laut ORF Bericht (gestern abend via ORF II S und heute morgen via Radio) läßt dort eine Frau Prof. Dr. Brigitte Unger “aufhorchen” :

 Brigitte Unger

»Bei der Armutskonferenz wurde über ein Modell diskutiert, das in Holland früher erlaubt war: Beim „Kraaken“ durften Wohnungen, die zwölf Monate ungenutzt waren, legal besetzt werden….«

Ahja!

“Aufhorchen” – das ist doch wohl eher das coming out  einer aufrechten Kommunistin!
Frau Professor will uns da also eine auch in den Niederlanden seit 2010 verbotene Straftat der autonomen Hausbesetzerszene unter dem Deckmantel der Armutsbekämpfung schmackhaft machen und auf diese Art wird wieder einmal linkslinkes und kommunistisches Gedankengut vom allerfeinsten im katholischen Bildungshaus St. Virgil angepriesen.
Die politischen Reaktionen auf derlei Enteignungsmentalität sind (noch) eindeutig. So kann sich beispielsweise auch Cyriak Schweighofer(Grüne) für diesen Anarchovorschlag nicht so recht begeistern:

„Bei der Besetzungsmöglichkeit würde ich nicht unterschreiben. Weil das ist mir ein zu radikaler Zugang. Das kollidiert einfach mit unseren Vorstellungen, wie man mit Eigentum umgeht.“

Für eine “Leerstandsabgabe” (was für eine schöne Wortkreation!) wäre der grüne Regierungspartner aber sehr wohl zu haben.

Wenn ich das Geschehen in St. Virgil so verfolge, habe ich eigentlich nur 3 Fragen:

  1. Wieviel kostet dieses Konstrukt “Armutskonferenz” samt Mitarbeitern?
  2. Wovon wird dieser Apparat Armutskonferenz bezahlt?*
  3. Wieviele arme Menschen könnten vom finanziellen Aufwand für diese kommunistische Blablaveranstaltung  direkt gefördert und unterstützt werden?

 

Im SN Interview bezeichnet Robert Buggler von der Salzburger Armutskonferenz den Vorschlag der Utrechter Professorin als “charmant”  - wohlbemerkt, beim seinerzeitigen Kraaken in den Niederlanden handelte es sich um Jugendliche der Hippie Generation, die einfach nicht mehr zu Hause wohnen wollten und zu diesem Zweck  leerstehende Gebäude besetzten. Es ging keineswegs um Bekämpfung einer reellen Wohnungsnot oder gar Armut sondern um das Durchsetzen einer fragwürdigen und längst überholten Ideologie.
Sehr charmant!

Dem katholischen(!) Bildungshaus St. Virgil sei hier nun etwas ins Stammbuch geschrieben:

Das zehnte Gebot

 

Es wäre besser, die Armutskonferenz tagte an Orten, die mit ihrer linken Enteignungs-  und Begehrlichkeitsideologie besser im Einklang stehen. Beispielsweise hier .


*

Armutskonferenz Finanzierungsscreenshot

screenshot

Die Armutskonferenz wird somit  vor allem durch steuerzahlende Österreicher finanziert.

 


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