Mittwoch, 10. Dezember 2014

Extra z’Fleiß -

 

 

- wie der Österreicher sagt, oder “Jetzt erst recht” .


Gerade hat die offizielle Empörungsmaschinerie des europäischen Raumes die Sängerin Anna Netrebko ins öffentliche Erregungsprogramm aufgenommen, weil sie der Oper in Donezk aus eigener Tasche eine Million Rubel gespendet hat.
Die Übergabe dieser Spende erfolgte an einen offiziell geächteten und von der EU sanktionierten, weil bösen russischen Separatisten und nun hat die gefeierte Sängerin den euroukrainischen Scherm aufgesetzt bekommen.

 RUSSIA UKRAINE NETREBKO DONBASS

Bildquelle

 

Verstößt Netrebkos Spende gegen EU Sanktionen?  - So fragt man heute gar auf Presse Online und mit mittlerweile schon 231 zugelassenen Kommentaren ist die Erregungswelle voll angerollt.

Netrebko selbst meint:

»Ich wollte helfen und meine Künstlerfreunde mit einer Spende unterstützen, weil ich an die Kraft von Kunst in Zeiten von Konflikt und Krise glaube. Die Spende wurde an einen Offiziellen übergeben um sicherzustellen, dass sie ihr Ziel, das Theater in Donezk, auch sicher erreicht. Ich möchte aber klarstellen, dass diese Spende kein politischer Akt ist. Es geht mir nicht um Politik, sondern um Kunst. Ich möchte nur, dass die Kämpfe sobald wie möglich enden und Kunst und Künstler in dieser Zeit des schrecklichen Konflikts unterstützen. Wir Künstler müssen alle für kulturelle Werte und Frieden in der Welt aufstehen

Ich meine, sie hat dieses Recht und das nunmehr zelebrierte,  kollektive Empörungsgetue allenthalben ist an Scheinheiligkeit wohl nicht mehr zu überbieten.

Also,
extra z’Fleiß,
hier und jetzt,
die Netrebko:

 


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