Mittwoch, 5. November 2014

UHBP Heinz Fischer

 

Unser Hofburgeinlieger kann wieder einmal etwas nicht verstehen und er hat dies gestern am Gewerkschaftstag in seiner gewohnt betulich langsamen und bekümmernisheischenden Rhetorik verlauten lassen.

Vida Gewerkschaft Nov 2014

»Ich kann nicht verstehen, warum die ganz sachlich vorgetragene Forderung nach Gerechtigkeit, nach mehr Gerechtigkeit, bei der Vermögens- und Einkommensverteilung so große Besorgnisse oder so negative Reaktionen bei manchen auslösen kann. Gerechtigkeit bei der Einkommens- und Vermögensverteilung ist doch offenbar besser als Ungerechtigkeit bei der Einkommens- und Vermögensverteilung.«

 

Na, vielleicht liegt es ja an dem einfachen und wirklich leicht zu verstehenden Grund, daß man sich 25 Jahre nach dem Ende des Kommunismus in Europa nicht mehr enteignen lassen will?
Denn nichts anderes ist es wovon die roten Parteifreunde des Hofburgliegers und er höchstselbst hier herumfaseln.
Eine Regierung sei Verwaltung jenes Vermögens, welches sich aus den Steuern der Staatsbürger lukriert - und diese Steuern sind in Österreich wahrlich nicht gerade niedrig.
Was dem Bürger nach Abzug aller zu entrichtenden Steuern bleibt, geht den Staat und dessen aus diesen Steuern finanzierten Beamten, Politikern und Gewerkschafter nix an - unabhängig davon, wie hoch oder wie niedrig dieser Restbetrag, den sich jeder einzelne “retten” konnte auch sein mag.
Echte Verteilungsgerechtigkeit kann also lediglich auf Steuergeld bezogen werden, jenes (Privat)Vermögen, von dem die Sozialdemokraten und deren von uns bezahlten Repräsentanten permanent und gierig sabbernd sprechen, in diese politische  Wortklauberei miteinzubeziehen, ist somit nichts anderes, als der erneute, kaltlächelnde Ruf nach Enteignung, sonst nix.


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ORF

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