Donnerstag, 6. November 2014

Sein schwarzer Tag



“Schwarze Tage”  ergeben sich meist aus unabwendbaren Schicksalsschlägen, aus schweren Fehlern oder Verfehlungen, die man selbst begangen hat oder aus einer allgemeinen depressiven (exogen oder endogen) Verstimmung und im schlimmsten Fall aufgrund einer schweren manifestierten Depression.
Gestern hat in Österreich ein Mann aufhorchen lassen, der der Öffentlichkeit via Presse mitteilte

Sein schwarzer Tag

Fuat Sanac ist Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft Österreichs, laut "IslamLandkarte Österreich" (Herausgeber Universität Wien) der Islamischen Föderation zuzuordnen, welche ihrerseits die Koordination der Milli Görus Bewegung in Österreich übernommen hat. Die Imame dieser Organisation sind vorwiegend im Ausland ausgebildet und verfügen zudem kaum über deutsche Sprachkenntnisse.
Und nun teilt uns Herr Sanac, welcher in die Vorbereitungen zum neuen Islamgesetz stets mit eingebunden war, mit gewohnt finsterem Gesicht mit, daß er die letzten Jahre noch nie so traurig gewesen wäre.
Ich gratuliere dem Herrn Sanac aus tiefstem Herzen.
Wenn dies tatsächlich seine schwärzesten Tage sind, dann scheint er vom Schicksal bis jetzt relativ verschont geblieben.
Man möchte meinen, daß ihn in seiner Funktion als Oberhaupt einer muslimischen Vereinigung die Enthauptungen im Irak, die tagtäglichen Terroranschläge, IS, Boko Haram u.v.a. so traurig, wie nie zuvor machen würden, aber nein, das neue Islamgesetz in Österreich und die Tatsache, daß sich diverse Moscheevereine  in Hinkunft nicht mehr über zweifelhafte Finanzkanäle aus noch zweifelhafteren Staaten finanzieren dürfen, das ist es, was  ihn so traurig wie nie zuvor macht.
Entlarvend!
Doch gerade dieses beleidigte und pseudoweinerlich Reagieren des Herrn Sanac auf das neue Gesetz, erscheint mir als Bestätigung der Richtigkeit desselben.
Noch dazu wo beispielsweise die alevitische Glaubensgemeinschaft, welche bekanntermaßen einen wesentlich liberaleren Islam pflegt, die Gesetzesnovelle als "Meilenstein in der Geschichte des Islams in Österreich" bezeichnet. (mehr)
Wie gesagt Herr Sanac, in meinen Augen sind Sie –dank Ihrer Aussagen- ein vom Schicksal absolut verwöhnter und gehätschelter Mensch.
Ein Teil Ihrer Glaubensbrüder in Kobane, Irak, Afghanistan und die laut Ihrer Religion Ungläubigen (Christen, Jesiden,Kurden, Agnostiker, Atheisten)  ebendort, können Sie -sofern nicht schon niedergemetzelt- nur beneiden.

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